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Übergriffe gegen Gästefans: VfL Bochum nimmt eindeutig Stellung

Verein will „Willkommenskultur“ in Fokus seiner Fanarbeit legen.


Am 20. Februar war es nach dem Heimspiel des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum 1848 gegen den 1. FC Nürnberg (1:1) in der Bochumer Innenstadt zu teils gewalttätigen Übergriffen gegenüber Gästefans gekommen. Hierbei wurden nicht nur entsprechende Fanutensilien entwendet, sondern die betroffenen Personen auch durch Schläge und Tritte so schwer verletzt, dass eine ambulante Versorgung im Krankenhaus notwendig war.

Dazu nimmt der VfL Bochum 1848 offiziell Stellung:

„Der VfL Bochum 1848 und die Stadt Bochum verurteilen diese Übergriffe auf das Schärfste und sprechen allen betroffenen Personen ihr großes Bedauern aus. Die Ereignisse haben die VfL-Familie betroffen gemacht und sind nicht zu tolerieren.

Zudem werden wir jegliche Hilfestellung leisten, um die Polizei bei den Ermittlungen der Täter zu unterstützen, und die geschädigten Gästefans persönlich kontaktieren, um eine Einladung nach Bochum auszusprechen.

Wir möchten darüber hinaus betonen, dass alle Gäste, auch im Sinne der Fankultur, jederzeit in Bochum herzlich willkommen sind. Gästefans gehören zum Fußball wie Tore oder das Tragen eines Trikots oder Schals. Gerade während der Corona-Pandemie mussten wir schmerzlich feststellen, dass ein Stadion mit einer reduzierten Anzahl an Zuschauern und ohne Gästeanhänger dem eigentlichen Fußballerlebnis nicht annähernd gerecht wird.

Wir freuen uns über jeden Gast, der in unsere schöne Stadt kommt, wollen gute und faire Gastgeber sein und möchten vor allem, dass sich jeder Einzelne in Bochum wohl und sicher fühlt.

Dafür werden wir alles tun und zudem in den nächsten Monaten das Thema „Willkommenskultur“ in den Fokus der Fanarbeit beim VfL legen.“

Foto-Quelle: VfL Bochum 1848

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