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FSV Gütersloh erhält DFB-Bonus für Ausbildung von Nationalspielerin

Frauen-Regionalligist förderte Nachwuchstorhüterin Linna Hermsmeier.


Der FSV Gütersloh aus der Frauen-Regionalliga West wurde im Rahmen des Bonussystems des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit ausgezeichnet. Der Verein erhält eine Bonuszahlung in Höhe von 1.700 Euro für die Ausbildung seiner ehemaligen Nachwuchstorhüterin Linna Hermsmeier.

Mit dem Bonussystem würdigt der DFB die Vereine, die einen wichtigen Beitrag zur leistungsorientierten Nachwuchsförderung im deutschen Frauen- und Mädchenfußball leisten. Die Bonuszahlungen werden an Vereine ausgeschüttet, bei denen U-Nationalspielerinnen erstmals mindestens zwei Jahre aktiv waren. Für diese ersten zwei Jahre erhält der jeweilige Verein 1.200 Euro, für jedes weitere Jahr kommen 500 Euro hinzu. Die Mittel sind zweckgebunden und müssen für Maßnahmen zur Förderung des Jugendfußballs eingesetzt werden.

Der FSV Gütersloh erhält die Auszeichnung für die Ausbildung von Linna Hermsmeier, die im Sommer 2022 zu den Ostwestfalen gewechselt war. Die mittlerweile 17-jährige Torhüterin entwickelte sich beim FSV schnell zu einer festen Größe im U 17-Team, das erfolgreich in der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest spielte. Ihre starken Leistungen blieben auch dem Deutschen Fußball-Bund nicht verborgen: Hermsmeier wurde zunächst zum Perspektivkader der DFB-Juniorinnen eingeladen und anschließend in die Aufgebote der U 16- und U 17-Nationalmannschaft berufen.

Am 9. Januar 2025 gab sie ihr Debüt für die deutsche U 17-Nationalmannschaft in einem Länderspiel gegen Spanien. Nach der Saison 2024/2025 wechselte Hermsmeier zum österreichischen Erstligisten SKN St. Pölten.

Die offizielle Auszeichnung des FSV Gütersloh erfolgte im Rahmen des Regionalliga-Heimspiels gegen die U 21 des 1. FC Köln (0:1). In der Halbzeitpause überreichte Jürgen Tönsfeuerborn (auf dem Foto links), Vorsitzender des Kreisjugendausschusses im FLVW-Kreis Gütersloh, die Urkunde an FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter (rechts).

Foto-Quelle: Boris Kessler/FSV Gütersloh

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