Beim 4:2 gegen FC Erzgebirge Aue verspielen Essener fast 3:0-Vorsprung.

Rot-Weiss Essen ist in der 3. Liga zum ersten Mal in dieser Saison auf den dritten Platz geklettert, der am Saisonende die Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg bedeuten würde. Das Team von Trainer Uwe Koschinat (auf dem Foto links) behauptete sich im Rahmen des 29. Spieltages gegen den abstiegsbedrohten FC Erzgebirge Aue 4:2 (3:1). Der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsrang beträgt nur noch einen Zähler.
Vor 16.537 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße bewarben sich im ersten Durchgang gleich mehrere Spieler der Rot-Weissen mit sehenswerten Treffern für eine Nominierung zum „Tor des Monats“. Den Auftakt bei der Rückkehr von Ex-Traner Christoph Dabrowski (rechts), der seit knapp zwei Monaten in Aue tätig ist, machte Torben Müsel (28.), Jannik Hofmann (33.) und Marek Janssen (Foto unten/37.) legten nur kurz darauf ebenfalls sehenswert nach.

Noch vor der Pause kam der FC Erzgebirge durch Jannic Ehlers (45.+2) wieder heran. Nach dem zweiten Tor der Gäste durch Marcel Bär (61.) wurde es für die Rot-Weissen noch einmal enger. In der Schlussphase sorgte jedoch Kaito Mizuta (82.) mit dem 4:2 für die Entscheidung und den Endstand.
„Der 3:0-Vorsprung wirkte sehr souverän. Wir hatten aber Anpassungsprobleme, weil wir gerätselt hatten, in welcher Grundformation Aue auflaufen wird“, sagte Uwe Koschinat im Interview bei MagentaSport. „Da mussten wir erst herausfinden, wie wir das Spiel beschleunigt bekommen. Die Qualität unserer Torabschlüsse war dann aber außergewöhnlich. Bei einer 3:0-Führung darf es dann nicht passieren, dass wir so ein billiges Anschlusstor kassieren. Das hat das Spiel wieder geöffnet. Man hat gemerkt, dass Aue mit den Wechseln zur Pause alles riskiert hat. Wir haben keine gute zweite Halbzeit gespielt, die Unterstützung unserer Fans war aber grenzenlos. Auch die unruhigen Phasen haben die Leute ausgehalten. Das ist schon ein Faustpfand hier an der Hafenstraße.“
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Foto-Quelle: Marcel Rotzoll
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