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2. Bundesliga: SC Preußen Münster trennt sich von Trainer Alex Ende

Nach 0:6-Debakel beim direkten Konkurrenten SG Dynamo Dresden.


Fußball-Zweitligist SC Preußen Münster hat am Montagvormittag seinen Cheftrainer Alexander Ende (Foto) und dessen Assistenten Zlatko Muhovic freigestellt. Vorausgegangen war die deutliche 0:6-Niederlage am Sonntagnachmittag beim direkten Konkurrenten SG Dynamo Dresden, die für den SCP einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib bedeutete.

Aus ihren letzten neun Begegnungen holten die Adlertäger nur sechs von möglichen 27 Zählern, belegen mit 26 Punkten den Relegationsplatz 16. Am kommenden Sonntag, 13.30 Uhr, stellt sich Schlusslicht 1. FC Magdeburg zum Kellerduell bei den Münsteranern vor. Auf diese Aufgabe wird U 23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling die Mannschaft vorbereiten.

„Alexander Ende ist ein hervorragender Trainer mit einer besonderen Spielidee“, sagt Ole Kittner, Münsters Geschäftsführer Sport, Strategie und Kommunikation. „Darüber hinaus ist er mit seiner offenen, ehrlichen und authentischen Art allen Menschen im Klub stets auf Augenhöhe begegnet. Er und sein Co-Trainer Zlatko haben sich von der ersten bis zur letzten Sekunde voll und ganz mit ihrer Aufgabe bei Preußen Münster identifiziert und alles für den gemeinsamen Erfolg eingebracht.“

Gleichzeitig mussten die Verantwortlichen jedoch die sportliche Entwicklung der letzten Wochen und Monate bewerten und kamen zu dem Entschluss, einen anderen Weg einschlagen zu müssen. „Mit Alex war unser Ziel, eine klare und langfristig angelegte Spielidee aufzubauen“, so Kittner weiter. „Diese Spielidee lebt von Attributen, die wir in der aktuellen Situation und nach der schwierigen Rückserie nicht mehr in der notwendigen Form auf den Platz bringen konnten. Mit dem Blick nach vorne und dem Bewusstsein, dass wir unser Saisonziel weiterhin aus eigener Kraft erreichen können, haben wir jetzt eine konsequente Entscheidung im Sinne des Klubs getroffen.“

Foto-Quelle: Marcel Rotzoll

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