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Profifußball setzt sich gegen Hass und Diskriminierung ein

Aktionsspieltag unter Botschaft „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“
Rund um den 27. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga macht sich der deutsche Profifußball vereint für gesellschaftlichen Zusammenhalt stark. Unter dem Motto „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“ werben DFL, DFL Stiftung und die 36 Profiklubs erneut mit einem ligaweiten Aktionsspieltag und weiteren vielfältigen Maßnahmen für Respekt, Fairplay und Solidarität. Der Aktionszeitraum läuft parallel zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus (16. bis 29. März) und verstärkt das ganzjährige Engagement des deutschen Profifußballs.

Die gesellschaftlichen Herausforderungen sind groß: Hass und Diskriminierung nehmen in Deutschland weiter zu. 2024 erhielt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes rund 11.400 Beratungsanfragen von Menschen, die Diskriminierung erfahren haben – ein Höchststand. Eine Forsa-Studie vom März 2025 zeigt: Rund drei Viertel der Befragten nehmen mehr Beleidigungen, Respektlosigkeit und Aggressivität im gesellschaftlichen Miteinander wahr.

Marc Lenz, DFL-Geschäftsführer und Stiftungsratsvorsitzender der DFL Stiftung, betont: „Fußball bringt Millionen Menschen zusammen. Genau diese Kraft und Reichweite möchten wir nutzen, um Grenzen zu setzen und für ein respektvolles Miteinander einzustehen. Eine positive Zukunft lässt sich nur gemeinsam gestalten – im Sport genauso wie in unserer Gesellschaft.“

Die Bundesliga und 2. Bundesliga stehen für Vielfalt. Aktuell sind Spieler aus 64 Nationen in den beiden Ligen aktiv. Woche für Woche leben sie auf und neben dem Platz vor, wie Zusammenhalt, Respekt und Teamgeist funktionieren, unabhängig von Herkunft, Religion oder Identität. Die Klubs und ihre Fans engagieren sich ebenso wie die DFL außerdem während des gesamten Jahres über vielfach gegen Diskriminierung.

Am Aktionsspieltag wird die Botschaft „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“ in den Stadien präsent sein: Banner, Spielbälle, Eckfahnen und Auswechseltafeln tragen das Motto, außerdem wird es in den TV-Übertragungen und auf den digitalen Kanälen der Klubs und Partner sichtbar gemacht. Der Kampagnen-Clip zeigt mit echten Hassbotschaften zum Einstieg mit verschiedenen Beispielen eindrücklich, wie Hass sich in unserer Gesellschaft anhören und anfühlen kann. Am Ende verdeutlicht das Video mit vielen positiven Augenblicken der Solidarität und des Zusammenhalts aus den Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga: Gemeinsam können wir uns dem Hass entgegenstellen.

Die Aktivitäten gehen weit über das Stadion hinaus: Alle 36 Profiklubs engagieren sich mit vielfältigen Initiativen für Solidarität, Vielfalt und gegen Diskriminierung – eine Übersicht dazu gibt es unter bundesliga-wirkt.dfl.de. Anlässlich des Aktionsspieltages organisieren die Kids-Clubs des 1. FSV Mainz 05 und von Eintracht Frankfurt beispielsweise mit 30 Kindern und Jugendlichen einen gemeinsamen Workshop zum Thema Respekt und Fairness. Die DFL Stiftung und der Lernort Stadion e.V. unterstützen den von der Aktion Mensch ausgerufenen „März gegen Mobbing“ mit Sonderworkshops zu einem respektvollen und diskriminierungsfreien Miteinander.

Der TOGETHER!-Aktionsspieltag ist Teil des kontinuierlichen Engagements des deutschen Profifußballs für gesellschaftliche Themen. Seit 2012 positioniert sich die Bundesliga auch während der Internationalen Wochen gegen Rassismus eindeutig – in diesem Jahr mit dem klaren Appell: Stop Hate.

Foto-Quelle: Deutsche Fußball Liga (DFL)

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