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Offiziell: FC Schalke 04 präsentiert erneut positive Geschäftszahlen

Christina Rühl-Hamers: „Ergebnis im Rahmen unserer Erwartungen“


Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 hat die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2025/2026 bekanntgegeben. In der Hinrunde (1. Juli bis 31. Dezember 2025) erzielte Königsblau einen Konzernjahresüberschuss von 2,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 6,6 Millionen Euro) und liegt damit im prognostizierten Korridor für die Saison. Der Umsatz betrug 83,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 95,0 Millionen Euro). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der geringeren Anzahl von Sonderveranstaltungen in der VELTINS-Arena im Vergleich zur Hinrunde 2024/2025.

„Das Ergebnis ist absolut im Rahmen unserer Erwartungen“, betont Christina Rühl-Hamers, Mitglied des Vorstands und zuständig für den Bereich Finanzen. „Im Veranstaltungsgeschäft haben wir 2025 wieder ein normales Jahr erlebt, das zeigt der Vergleichszeitraum 2023. Erfreulich ist, dass sich die angekündigte Trendwende im Sponsoring in den Zahlen widerspiegelt. Angestoßene Veränderungen wirken sich im Merchandise ebenfalls positiv aus.“

In den Bereichen Sponsoring (20,4 Millionen Euro, Vorjahreszeitraum: 18,2 Millionen Euro) und Merchandising (11,2 Millionen Euro, Vorjahreszeitraum: 9,4 Millionen Euro) legten die Umsatzerlöse zu. Auch im dritten Jahr 2. Bundesliga erwirtschaftet Schalke 04 also in vielen Bereichen signifikant über Ligaschnitt.

Finanzielle Stabilisierung erfolgreich

Bei einem Verbleib im Unterhaus ist die Prognose im Geschäftsjahr 2025/2026 ein ausgeglichenes Konzernjahresergebnis bis hin zu einem Konzernjahresgewinn im einstelligen Millionenbereich. Für den Fall eines sportlichen Aufstiegs in die Bundesliga prognostiziert der S04 wiederum einen Konzernjahresfehlbetrag im niedrigen einstelligen Millionenbereich bis hin zu einem ausgeglichenen Ergebnis – insbesondere aufgrund aufstiegsbedingter Ausgaben.

„Wir konnten unseren finanziellen Stabilisierungskurs im Berichtszeitraum konsequent fortschreiben“, so Rühl-Hamers. „In der Hinrunde haben wir sehr erfolgreich unsere neue Anleihe 2025/2030 herausgegeben sowie die auslaufenden Alt-Anleihen vorzeitig und komplett refinanziert. Außerdem konnten wir unter anderem zwei landesverbürgte Darlehen im Restvolumen von mehr als 25,4 Millionen Euro vollumfänglich zurückführen. Das alles sind sehr wichtige Bausteine unserer finanziellen Neuausrichtung.“

Nettoeigenkapitalregel der DFL erfüllt

Der Verein sei auf einem guten Weg, formuliert Rühl-Hamers und nennt ein wichtiges Beispiel: „Dank unserer Anstrengungen im Gesamtverein werden wir die Eigenkapitalregel der DFL auch für 2025 erfüllen – das gibt uns Sicherheit für die nächste Saison.“

Grundlage ist die im Dezember 2025 von der DFL-Vollversammlung beschlossene Anpassung der Lizenzierungsordnung, die neben einer jährlichen auch eine Dreijahresbetrachtung umfasst – in diesem Fall 2023 bis 2025. Die Eigenkapitalregel gilt auch dann als erfüllt, wenn sich die negative Nettoeigenkapitalposition über einen Zeitraum von drei Jahren im geforderten Umfang verbessert und sich dabei in keinem der drei Jahre gegenüber dem Vorjahr verschlechtert hat.

Stadionanteile an Genossenschaft verkauft

Ein positives Signal für 2026 ist der jüngste Verkauf von Stadionanteilen im Wert von 7,5 Millionen Euro an die Fördergenossenschaft Auf Schalke eG. „Die Transaktion stärkt die Eigenkapitalbasis des Vereins und eröffnete uns zugleich die Möglichkeit, Anteile an der Stadiongesellschaft von den Stadtwerken zurück zu erwerben, die der Verein vor vielen Jahren veräußert hat. So behalten wir die Kontrolle und können bei einem Gewinn der Stadionbeteiligungsgesellschaft von zusätzlichen Ausschüttungen profitieren“, erklärt Rühl-Hamers. Wirksam wird die Ziehung der Call-Option zum Ende des laufenden Jahres.

Rühl-Hamers wirbt für die weitere Zeichnung von Anteilen an der Genossenschaft: „Jürgen Gerdes hat es in seiner neuen Rolle als Vorstandsvorsitzender der eG gut zusammengefasst: Je mehr Mitglieder bei der Auf Schalke eG mitmachen, umso stärker wird auch der Verein – und das sogar schon in diesem Sommer.“

Foto-Quelle: Tim Rehbein/FC Schalke 04

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