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Galopp Düsseldorf: New Emerald beschert Sibylle Vogt Hattrick

Schützling von Trainer Marcel Weiß gewinnt Frühjahrs-Meile um 55.000 Euro.


Der Sieger im ersten Rennen der höchsten Kategorie während der deutschen Turfsaison 2026 heißt New Emerald (auf dem Foto im Vordergrund). In einem Herzschlagfinale holte sich der fünfjährige Wallach aus dem Mülheimer Quartier von Trainer Marcel Weiß am Sonntag auf der Galopprennbahn in Düsseldorf die mit 55.000 Euro dotierte Kalkmann Frühjahrs-Meile. Unter der Schweizerin Sibylle Vogt, die diese Prüfung zum dritten Mal in Serie gewinnen konnte, entschied eine halbe Länge zugunsten von New Emerald gegen Best Lightning unter Jockey Benjamin Marie. Dritter wurde Next Mine mit Thore Hammer-Hansen im Sattel. Besitzer und Züchter des Siegers ist der Stall Emerald aus Köln. Bestes ausländisches Pferd war Aigle Vaillant aus Tschechien. Die hoch gehandelten Gäste Ice Max aus England, Colin The Brave und Uthred aus Frankreich landeten auf den Plätzen fünf bis sieben.

Marcel Weiß sagte: „Wir waren schon vor dem Rennen zuversichtlich, zumal er sehr gut gearbeitet hatte. Der Boden hat uns auch in die Karten gespielt, ebenso wie der Wechsel auf die 1.600 Meter-Distanz.“

Sibylle Vogt meinte: „Den Hattrick in diesem Rennen geschafft zu haben, bedeutet mir sehr viel. Dabei hatte ich nicht einmal das beste Rennen.“

Doppeltreffer für Trainer Andreas Suborics und Peter Schiergen

Mit einer großen Überraschung begann der „International Race Day“ am Grafenberg. Im einleitenden Rennen für Dreijährige bezwang der für Trainer Andreas Suborics (Köln) angetretene Windstoß-Sohn Tailwind den Favoriten Chiefland auf der Ziellinie. Jockey Benjamin Marie kam vom letzten Platz und gewann mit einem Kopfvorteil. Eine halbe Stunde später entschied wieder der langgezogene Speed von Que Bella für das Erfolgsteam des Tages Andreas Suborics und Benjamin Marie und markierte den Doppeltreffer im „Breffka & Hehnke-Cup“.

Richtig Eindruck hinterließ auch Kurt Fekonjas Northern Eclipse bei ihrem dritten Sieg in Serie unter der Ägide von Trainer Peter Schiergen (Köln). Die 47:10-Chance ließ unter Bauryzhan Murzabayev den Gegnern keine Chance im „Klüh-Security-Preis“ über 2.100 Meter. Und auch das finale Rennen des Tages ging mit Lifetimes aus dem Stall Hanse an das Asterblüte-Quartier von Trainer Peter Schiergen. Dabei sorgte Jockey Murzabayev für eine Punktlandung und fing den lange führenden Lokalmatador Any Moon noch auf der Ziellinie ab.

Perlenkette: Lauf an Geburtstagskind Michaela Malacova

Das passende Geburtstagsgeschenk machte sich „Amazone“ Michaela Malacova mit dem Sieg mit Ireland Alexander im Wertungslauf zur Preis der Perlenkette selbst. Mit der Kondition von der Sandbahn bot der aus Halle angereiste Jan Korpas-Schützling eine imponierende Siegvorstellung – und das am Tag des 28. Geburtstages seiner Reiterin.

In der „Japan Association Trophy“ über 1.400 Meter gab es eine Galavorstellung des im Besitz der Cometica AG stehenden My Universe zu sehen. „Er ist ein Pferd mit Perspektive, das eigentlich auf gutem Geläuf noch besser ist“, urteilte Siegjockey David Liska anschließend, der nach dem sicheren 1 ¼ Längen-Sieg natürlich voll des Lobes für den Hengst aus dem Quartier von Bohumil Nedorostek (Hannover) war. Für My Universe dürfte es auf der Karriereleiter weiter nach oben gehen.

Nora Cronauer gewinnt WM-Lauf für Deutschland

Einen Einstieg nach Maß in den „Fegentri World Championship for Lady Riders“ feierte die deutsche Vertreterin Nora Cronauer auf dem niederländischen Gast Tahini. Der von Erik Verheij herausgebrachte Fünfjährige verabschiedete sich auf der Zielgeraden von der Konkurrenz und sorgte für wertvolle Siegpunkte für die 22-jährige Sportmanagement-Studentin.

Neben den acht Galopprennen rundete ein großes Unterhaltungsprogramm sowie Live-Musik mit den Bands Savoir Vivre, Ögünc Kardelen und die Dudelsack-Band Rhine Area Pipes & Drums einen facettenreichen Nachmittag auf dem Grafenberg ab.

Die nächste Galopprennveranstaltung auf dem Düsseldorfer Grafenberg findet am Samstag, 25. April, statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann der Henkel-Stutenpreis. Das Rennen führt über 1.600 Meter und ist mit 30.000 Euro Preisgeld dotiert.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Düsseldorfer Reiter- und Rennverein

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