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Schalkes neue Torjägerin Sarah Grünheid: „Ganz oder gar nicht!“

35-jährige Ex-Nationalspielerin wurde nach langer Pause reaktiviert.


Auf eine Olympiasiegerin folgt beim FC Schalke 04 in der Frauen-Westfalenliga eine frühere Zweitliga-Torschützenkönigin. Nachdem Ex-Nationalspielerin Mandy Islacker ihre Schwangerschaft bekanntgegeben und ihre aktive Karriere für beendet erklärt hatte, reaktivierten die Königsblauen die langjährige Zweit- und Drittliga-Stürmerin Sarah Grünheid (35/obere Reihe, 6. v. l), die seit 2023 eine Fußballpause eingelegt hatte und mit ihrer Familie in Reken lebt. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Grünheid, die gleich bei ihrem Debüt als Torschützin erfolgreich war, über ihr Comeback, die Pläne mit S04, das Pokalfinale gegen ihren Ex-Klub Arminia Bielefeld sowie ihre Zwillinge Phil und Louisa.

FUSSBALL.DE: Nach mehr als zweieinhalb Jahren Fußballpause stürmen Sie ab sofort für den FC Schalke 04. War viel Überzeugungsarbeit nötig, Frau Grünheid?
Mich musste man nicht überzeugen. Ich bin ein Mensch, der eine Sache ganz oder gar nicht macht. Ich hatte mich in den zurückliegenden Jahren ganz bewusst gegen den Fußball entschieden und dabei hatte ich tatsächlich sogar Anfragen aus der Google Pixel Frauen Bundesliga, um dort auszuhelfen. Ich stand schon etwas länger mit dem FC Schalke 04 in Kontakt und lebe mit meiner Familie in Reken. Es ist nur eine halbe Stunde Fahrzeit bis zum Training. Der Zeitpunkt und das Gesamtpaket passen perfekt.

Was hat Sie an der Aufgabe besonders gereizt?
Ich bin in Dorsten aufgewachsen, der FC Schalke 04 hat in meinem Leben immer eine große Rolle gespielt. Mit meinem Opa habe ich sehr oft die Trainingseinheiten der Schalker Profis besucht. Der Verein steht voll hinter dem Frauenfußball, was bei meiner Entscheidung nicht unwichtig war.

Warum hatten Sie nach Ihrem Engagement beim Regionalligisten VfR Schwarz-Weiß Warbeyen seit Juni 2023 pausiert?
Ich bin damals nur ungern von Arminia Bielefeld weggegangen, weil die Stadt zu meiner zweiten Heimat geworden war. Ich hatte mich dem BV Borussia Bocholt und anschließend dem VfR Warbeyen angeschlossen. Damals waren unsere Zwillinge Phil und Louisa zwei Jahre alt und damit zu jung, um zu verstehen, warum ich so oft nicht bei ihnen, sondern auf dem Fußballplatz war. Ich wollte mich zu diesem Zeitpunkt voll auf meine Familie fokussieren.

Wie haben Sie sich in den zurückliegenden Jahren fitgehalten?
Meine Frau und ich trainieren beim FC Viktoria Heiden die F-Jugend, in der auch unser Sohn Phil spielt. Wenn wir dort nicht auf dem Platz stehen, dann verbringen wir mit ihm die Zeit auf dem Bolzplatz. Er hält mich auf Trab. Selbstverständlich habe ich auch den einen oder anderen Waldlauf gemacht, um fit zu bleiben.

Das komplette Interview lesen Sie auf FUSSBALL.DE

Foto-Quelle: FC Schalke 04

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