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Virtual-Reality-Erlebniszentrum in Schalker Glückauf-Kampfbahn

Bezirksregierung Münster stellt Fördermittel in Höhe von 432.000 Euro.


Industriekultur, Fußballgeschichte und innovative Technologien verbinden sich auf besondere Weise im Projekt „VR-Erlebniszentrum in der Kampfbahn Glückauf“. Die Bezirksregierung Münster hat für die frühere Spielstätte des FC Schalke 04 nun eine Förderung in Höhe von rund 432.000 Euro bewilligt. Die Mittel stammen aus dem EFRE/JTF-Programm „Erlebnis.NRW“ der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Mit dem VR-Erlebniszentrum wird ein traditionsreicher Ort der Fußball- und Industriegeschichte auf zeitgemäße Weise neu erlebbar gemacht“, sagte Regierungspräsident Andreas Bothe bei der Übergabe des Förderbescheids in der Glückauf-Kampfbahn (Foto) in Gelsenkirchen-Schalke an die Stiftung Schalker Markt. „Das Projekt verbindet kulturelles Erbe mit innovativer Technologie und schafft damit ein attraktives Angebot für Besucherinnen und Besucher weit über die Region hinaus.“

Auch Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Andrea Henze betonte die Bedeutung des Projekts: „Die Möglichkeit, in einem Virtual-Reality-Erlebniszentrum in die Vergangenheit dieses traditionsreichen Gelsenkirchener Ortes einzutauchen, ist faszinierend und erweitert das aktuelle Angebot um einen weiteren innovativen Höhepunkt. Die Stiftung Schalker Markt verbindet hier eine virtuelle Welt mit der Geschichte des FC Schalke 04 und macht sie dreidimensional erlebbar. Die Kampfbahn Glückauf ist im Stadtteil Schalke-Nord nicht nur als Sportstätte für Fußball, sondern auch als Denkmal und als Sportgarten und Quartierspark mit zahlreichen Sport- und Freizeitmöglichkeiten ein wichtiger Ort, der maßgeblich zur Aufwertung des Stadtteils beiträgt.“

Die Glückauf-Kampfbahn – einst eine Sportstätte mit internationaler Strahlkraft – wird mit dem Projekt um eine besondere Attraktion ergänzt. In der ehemaligen Jugend-Geschäftsstelle des FC Schalke 04 entsteht ein VR-Erlebniszentrum, das die bewegte Geschichte des Stadions und der Region auf neue Weise zugänglich macht. Grundlage sind zahlreiche historische Fotografien aus mehr als 100 Jahren Stadiongeschichte. Mit der Hilfe moderner Virtual-Reality-Technologie werden diese Aufnahmen in begehbare, dreidimensionale Szenen überführt.

Foto-Quelle: Stiftung Schalker Markt

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