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RWE-Kapitän Michael Schultz stellt klar: „Die Brust bleibt breit“

Nach 3:5-Spektakel im Top-Spiel beim Verfolger FC Energie Cottbus.
Rot-Weiss Essens Kapitän Michael Schultz (32/Foto) sprach nach dem 3:5-Spektakel im Top-Spiel beim Verfolger FC Energie Cottbus von einer „Lawine, die wir nicht mehr aufhalten konnten“. Torschütze Torben Müsel (26) lobte den „Ausnahmespieler Tolcay Cigerci, der nicht in diese Liga gehört“.

Mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von nur neun Minuten entschied Cigerci ein denkwürdiges Duell zu Gunsten der Lausitzer, die zwischenzeitlich schon wie die sicheren Verlierer aussahen. So aber gingen am Ende die Essener nach zuvor sieben Siegen in Serie erstmals wieder leer aus – und das trotz einer 3:1-Führung bis zur 73. Minute.

Trotz des „brutal bitteren Ergebnisses“ richtete RWE-Anführer Schultz, der mit dem unfreiwillig gegen Erik Engelhardt verursachten Strafstoß zum 2:3 an der Wende nicht unbeteiligt war, den Blick schnell wieder nach vorne. „Wir befinden uns nach wie vor in einer guten Position, die Brust bleibt breit“, betonte der erfahrene Innenverteidiger des Tabellenzweiten, der mit einem Punkt Vorsprung vor dem FC Energie und dem MSV Duisburg in die verbleibenden vier Partien startet. „Wir werden die Partie aufarbeiten und ganz sicher nicht einbrechen. Wir haben in den letzten eineinhalb Jahren schon ganz andere Situationen erlebt“, erinnerte Schultz an den Kampf um den Klassenverbleib im Vorjahr.

In dasselbe Horn stieß auch Müsel. „Die Niederlage ist ein Rückschlag, keine Frage. Wir haben jedoch keinen Grund, die Köpfe in den Sand zu stecken, sondern machen einfach weiter und haben nach wie vor alles in der eigenen Hand“, so der Mittelfeldspieler, der per Kopfball seinen achten Saisontreffer erzielte. „Wir haben oft genug bewiesen, dass wir in der Lage sind, auf Negativerlebnisse richtig zu reagieren.“

Das soll am besten schon am Sonntag, 16.30 Uhr, im vorletzten Heimspiel der Saison gegen den noch abstiegsbedrohten 1. FC Saarbrücken gelingen, um die gute Ausgangsposition zu wahren. „Cottbus hat die Wucht des Stadions genutzt“, sagte Trainer Uwe Koschinat. „Genauso ist es aber auch bei uns an der Hafenstraße.“ Seit dem Hinspiel gegen den FC Energie (2:3) sprangen für RWE aus neun Heimspielen sieben Siege und zwei Remis heraus.

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