Oberligist SC St. Tönis gastiert am Finaltag beim Titelfavoriten MSV.

Der Spielort für das Finale um den Niederrheinpokal 2026 des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) steht fest. Das Endspiel zwischen dem Oberligisten SC St. Tönis und dem Drittligisten MSV Duisburg soll am Samstag, 23. Mai, im Rahmen des bundesweiten „Finaltags der Amateure“ in der schauinsland-reisen-arena in Duisburg stattfinden. Die genaue Anstoßzeit wird noch festgelegt.
Sollte der MSV Duisburg, aktuell Tabellenvierter der 3. Liga, die Saison auf Rang drei beenden und damit die Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga erreichen, müsste das Niederrheinpokal-Finale verlegt werden. Termin für das Relegations-Hinspiel ist der 22. Mai, das Rückspiel steigt am 26. Mai. Auch bei einer Verlegung des Pokalendspiels würde in Duisburg gespielt.
Der ehemalige Bundesligist MSV steht zum zweiten Mal in Folge im Finale um den Niederrheinpokal. Vor einem Jahr mussten sich die „Zebras“ dem Rekordsieger Rot-Weiss Essen (zwölf Titel) im eigenen Stadion vor der Rekordkulisse von 27.719 Fans 1:2 geschlagen geben. Dreimal (1989, 2014, 2017) konnte Duisburg den Niederrheinpokal gewinnen. Der SC St. Tönis steht in diesem Jahr erstmals im Finale.
Der Gewinner des Niederrheinpokals qualifiziert sich für den DFB-Pokal. Sollte der MSV die Saison in der 3. Liga auf einem der ersten drei Tabellenplätze abschließen, dann wären beide Finalisten für den bundesweiten Wettbewerb qualifiziert – unabhängig vom Ausgang des Pokalendspiels.
Foto-Quelle: MSV Duisburg
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