Sechsjähriger Wallach bekommt es Mittwoch mit starker Konkurrenz zu tun.
Auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf gibt Trogir (Foto) bei der Rennveranstaltung am Mittwoch (sechs Prüfungen, erster Start um 11 Uhr) sein Saisondebüt. Der sechsjährige Wallach aus dem Team von Michael und Wolfgang Nimczyk in Willich hat bei seinen bislang 26 Karriere-Starts bislang 92.000 Euro gewonnen und bringt es dabei auf eine Siegquote von 58 Prozent. In einer dem ehemaligen Mariendorfer Trainer Hans-Joachim Matthäus gewidmeten Prüfung – dem dritten Rennen der Veranstaltung – bekommt es Trogir mit Michael Nimczyk im Sulky auf Gegner, die aus ähnlichem Holz geschnitzt sind.
Für drei von ihnen gilt dasselbe wie für Trogir, denn sie absolvieren ebenfalls ihr erstes Engagement im laufenden Jahr. Die Rede ist von Honey Bear (Kalle Krohmer), Intinori (Victor Gentz), und John Graham (Thorsten Tietz). Hinzu kommen mit Major Ass (Ole Krohmer) und Gold and Green (Dennis Spangenberg) zwei Kämpfernaturen, die 2026 bereits mehrere Starts bestritten haben und konditionell daher voll im Saft stehen. Und vor allem Purple Rain (Robbin Bot) ist hervorzuheben, denn ihm gelang beim Saisoneinstand in Gelsenkirchen ein großartiger Triumph.
Keine Frage: Es ist eine Aufzählung illustrer Namen. Zusammengerechnet haben diese Pferde exakt 115 Siege gefeiert und über eine halbe Million Euro Preisgeld verdient. Bereits auf den ersten Metern wird es extrem rasant zugehen – zumal die Mehrzahl der „glorreichen Sieben“ über eine enorme Antrittsschnelligkeit verfügt. Mal schauen, ob die Fahrer in den Vorab-Interviews ihre Taktik verraten. Purple Rain (Nummer 6) zum Beispiel ist ebenso wie Trogir (Nummer 5) eine echte Startrakete. Aber ob Robbin Bot und Michael Nimczyk gegen die innen liegenden Konkurrenten sofort alles riskieren, werden sie sich gut überlegen.
Die ersten fünf der insgesamt sechs Mariendorfer Rennen werden live nach Frankreich übertragen und sind mit jeweils 6.000 Euro dotiert. In der bereits um 11 Uhr stattfindenden Auftaktprüfung sind Eagle Spav (Michael Nimczyk) und Loaded Amin (Victor Gentz) durch frische Erfolge oder Ehrenplätze empfohlen. Der Kreis der potentiellen Sieganwärter ist aber größer, denn ebenso wie diese beiden stellen auch für Dolce Vita Seniorita (Robbin Bot), Eternity (Kalle Krohmer) und Maja Beuckenswijk (Ole Krohmer) Zeiten im13er und 14er Bereich kein Problem dar.
Im zweiten Rennen beginnt die mit 5.000 Euro Garantie versehene V5 und dort möchte der von Dennis Spangenberg trainierte und gesteuerte Jackstone seine „weiße Weste“ behalten. Der Sohn der 24-maligen Siegerin Betty Kramer wird sich trotz seines beeindruckenden Karriere-Einstands weiter steigern müssen. Denn Vilnius (Michael Nimczyk), Käthe (Roman Matzky) sowie Otylia Beuckenswijk (Thomas Buley) waren vom Kilometerschnitt her teilweise schon mehr als zwei Sekunden schneller unterwegs.
Im vierten Rennen debütiert die Lasbekerin Wolga (Michael Nimczyk) und besitzt gute Chancen, auf Anhieb auf die Ehrenrunde zu gehen. Der „Goldhelm“ verfügt auch eine gute halbe Stunde später mit Trouble über eine hoch eingeschätzte Stute. Die Vierjährige sorgt, ganz im Gegensatz zu ihrem Namen, durchweg für positive Schlagzeilen und hat bei ihren bisherigen Einsätzen lediglich eine einzige Niederlage kassiert. Diesmal lauern mit Rainbow Bo (Thorsten Tietz), Alex A’lir (Dennis Spangenberg) und Xandor (Robbin Bot) aber mehrere ernstzunehmende Konkurrenten auf die Braune.
Das abschließende 6. Rennen ist mit der TippelTom-Talentförderung verknüpft und eine ziemlich offene Angelegenheit. In dem Siebenerfeld melden mit Wikileaks (Pinja Mäkinen), Uluru (Janis Grundhöfer), Desert Rain (Laura Skoruppa), Bailando (Kalle Krohmer), Allypally (Franziska Höltje) sowie Shotgun ES (Ole Krohmer) gleich ein halbes Dutzend Teilnehmer Ansprüche auf vordere Plätze an.
Foto-Quelle: Lingk/Trabrennverein Berlin-Mariendorf
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