„Goldhelm“ aus Willich gewinnt bei fünf Starts gleich vier Rennen.

Vom vermeintlichen Wonnemonat Mai war auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf recht wenig zu spüren. Denn die Matinée-Veranstaltung, die fünf mit jeweils 6.000 Euro dotierte PMU-Rennen, die auch live nach Frankreich übertragen wurden, sowie eine mit der TippelTom-Talentförderung verbundene Prüfung umfasste, fand bei recht kühlem und nassem Wetter statt. Dennoch zeigten die Pferde und Fahrer mehrfach herausragende Leistungen. Dies galt natürlich insbesondere für den Sieger des als „Frei für Alle“ ausgeschriebenen Rennens der gewinnreichen Traber. Nämlich Trogir (Foto), der in der Hand des deutschen Berufsfahrer-Champions Michael Nimczyk (Willich) sein geradezu unglaubliches Potential einmal mehr unter Beweis stellte.
Der sechsjährige Wallach siegte in der Prüfung, die dem Geburtstagskind Hans-Joachim Matthäus gewidmet war, Start-Ziel. Natürlich ließ es sich der ehemalige Mariendorfer Trainer gemeinsam mit seiner Gattin nicht nehmen, dem „Goldhelm“ im Winner-Circle persönlich zu gratulieren und ihm ein Präsent zu überreichen.
Dass sich Trogir für den vollen Erfolg durchsetzte, war sicherlich keine große Überraschung, denn der Crack des Berliner Stalls TippelTom hatte sein exquisites Können in der Vergangenheit schon oft genug unter Beweis gestellt. Aber dennoch war die Art und Weise seines Auftretens einfach atemberaubend. Denn obwohl sich unter seinen Konkurrenten diverse vorzügliche Pferde befanden, ließ Trogir ihnen bei seinem Saisondebüt nicht den Hauch einer Chance und war eine ganze Klasse besser als sie. Weder der unterwegs konsequent innen geschonte und mit dem zweiten Geld belohnte Intinori (Victor Gentz) noch der vor den Tribünen in zweiter Spur gebrachte und letztlich drittplatzierte Purple Rain (Robbin Bot) konnten dem mit viereinhalb Längen Vorsprung triumphierenden Sieger irgendetwas entgegensetzen.
Auch sonst präsentierte sich Michael Nimczyk in herausragender Form. Er gewann bei fünf Starts gleich vier Rennen und wurde außerdem noch einmal Dritter.
Foto-Quelle: traberpixx.de
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