Abstiegskampf bleibt in Regionalliga West bis zum Ende spannend.

Der Traditionsverein Fortuna Köln kehrt nach sieben Jahren in die 3. Liga zurück. Nach dem 2:1-Heimsieg vor 7.548 Fans im Südstadion gegen die Sportfreunde Siegen am 33. Spieltag in der Herren-Regionalliga West ist der vorzeitige Gewinn der Meisterschaft bei vier Punkten Vorsprung vor Platz zwei perfekt.
Der ehemalige Bundesligist aus der Kölner Südstadt gehörte der eingleisigen 3. Liga bereits von 2014 bis 2019 an. In dieser Saison musste das Team von Trainer Matthias Mink (Foto) in 33 Partien lediglich vier Niederlagen hinnehmen (bei 20 Siegen und neun Remis). Bereits seit dem 17. Spieltag führt die Fortuna ununterbrochen die Tabelle an.
Unmittelbar nach dem Abpfiff des Siegen-Spiels wurde die Fortuna vom Westdeutschen Fußballverband (WDFV) bereits offiziell als Meister der Herren-Regionalliga West geehrt. Kapitän Robin Afamefuna nahm die Trophäe entgegen.
Fortuna Kölns Verfolger Rot-Weiß Oberhausen gewann 1:0 gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach und wird die Saison definitiv als Vizemeister beenden. Die Sportfreunde Lotte siegten 2:1 beim Bonner SC, die U 23 des FC Schalke 04 behielt gegen den 1. FC Bocholt 1:0 die Oberhand.
Weiterhin alles offen ist vor dem Saisonfinale am Samstag, 16. Mai, im Kampf um den Klassenverbleib. Der SC Wiedenbrück wahrte seine Minimalchance durch den 1:0-Auswärtserfolg beim direkten Konkurrenten SV Rödinghausen, der aber weiterhin den rettenden 15. Rang belegt und mit drei Punkten Vorsprung sowie der deutlich besseren Tordifferenz gegenüber Wiedenbrück und dem Wuppertaler SV (2:2 bei der U 23 von Fortuna Düsseldorf) in den letzten Spieltag geht.
Der Tabellenletzte SSVg Velbert, der bereits am Freitag sein Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des SC Paderborn 07 (1:3) verloren hatte, kann zwar Rang 15 nicht mehr erreichen. Der 16. Platz, der unter Umständen eventuell auch noch für den Klassenverbleib reichen könnte, ist aber für die Bergischen nur einen Zähler entfernt.
Die komplette Zusammenfassung lesen Sie beim Westdeutschen Fußballverband (WDFV) .
Foto-Quelle: Fortuna Köln
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