Vierjährige landet über 1.800 Meter vor Mala Wyska und Full Of Hope.
Die besonders in Dortmund so populären Farben gelb-schwarz haben am Feiertag auf der Galopprennbahn in Wambel triumphiert. Die Rennfarben gehören dem international bekannten Gestüt Fährhof, das mit der vierjährigen Bella Sinfonia den Großen Preis von Dortmund gewonnen hat. Im mit 30.000 Euro Preisgeld dotierten Listenrennen für vierjährige und ältere Stuten über 1.800 Meter, setzte sich Bella Sinfonia gegen Mala Wyska und Full Of Hope durch. „Die Stute hat Moral gezeigt“, sagte ihr Trainer Andreas Wöhler. „Sie hat schon ihren eigenen Kopf.“ Von „eigenem Charakter“ sprach Siegreiter Eduardo Pedroza. „Zum Schluss wurde sie immer besser.“
Auch das Wetter besserte sich zum Hauptrennen, denn der so populäre Sparkassen-Renntag stand anfangs unter wenig Fortune, es regnete kräftig und sorgte für sehr weiches Geläuf und einige Starterabsagen. „Es ist schon bemerkenswert, dass wir heute rund 4.500 Besucher hatten. Der Sparkassen-Renntag ist fest etabliert im Dortmunder Event-Kalender“, freute sich Rennvereins-Präsident Oliver Sauer.
„Die Sparkasse ist ein toller Partner für uns, der Renntag zeichnet sich durch die gelungene Mischung von Geschäftstreffen und Familienspaß aus“, so Sauer. Der Sparkassen-Renntag fand bereits zum 47. Mal in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Dortmund statt – nach eigenen Angaben die größte Sparkasse im Ruhrgebiet.
Die Farben des Ehrenpräsidenten liegen vorne
Den Auftakt machten im Preis der Filiale Möllerbrücke über 1.800 Meter die in Dortmund besonders populären hellblauen Rennfarben des Gestüt Wittekindshof von Rennvereins-Ehrenpräsident Hans-Hugo Miebach. Die dreijährige Stute Night Breath siegte mit Sibylle Vogt im Sattel vor Zabeel Dream und Chista. Trainiert wird Night Breath von Marcel Weiß in Mülheim an der Ruhr. Ihre Mutter Near England hat 2016 in Dortmund das Deutsche St. Leger gewonnen, das den sportlichen Höhepunkt der Galoppsaison in Wambel bildet und in diesem Jahr am 20. September entschieden wird.
Einen Favoritensieg gab es anschließend auch im Rennen für dreijährige Pferde über 2.050 Meter. Im Preis der Filialen Hörde und Höchsten setzte sich Dardanos im Besitz des Stall Bergholz knapp gegen Noble Lips durch. Die beiden hatten sich weit von den fünf weiteren Teilnehmern abgesetzt. Dardanos, der noch eine Startberechtigung für das Deutsche Derby besitzt, wird seit diesem Jahr von Andreas Wöhler trainiert. „Er war anfangs etwas eifrig, hat sich dann aber beruhigt und letztlich alles sehr gut gemacht“, sagte Pedroza.
Der nächste Renntag in Wambel ist am 21. Juni mit dem 37. Großer Preis der Wirtschaft, einem Rennen der Gruppe III-Kategorie über 1.800 Meter.
Foto-Quelle: Dortmunder Rennverein/Marc Rühl
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