Weltklasse-Jockey Oisin Murphy für „German 2.000 Guineas“ verpflichtet.

Am Pfingstmontag (25. Mai) findet auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch mit den „German 2.000 Guineas“ der erste Klassiker der deutschen Turfsaison statt. Das mit 125.000 Euro dotierte Rennen der höchsten Kategorie (6. Rennen gegen 16.40 Uhr) zählt seit Jahrzehnten zu den sportlichen Höhepunkten des Galopprennkalenders in der Domstadt.
Über die klassische Distanz von 1.600 Metern haben sich stets vierbeinige Stars auch für internationale Aufgaben empfohlen. Die Buchung des irischen Weltklasse-Jockeys Oisin Murphy für den Dr. Busch-Memorial-Sieger Asker (Foto/Besitzer Denis Cengiz) sorgte bereits im Vorfeld für ein großes Echo. Nicht nur damit katapultiert sich der Henk Grewe-Vertreter in den Kreis der chancenreichen Protagonisten. Auch Stallgefährte Nardos könnte auf der Karriereleiter klettern und mit Sibylle Vogt schwingt sich die erfolgreichste Reiterin der letzten Wochen in den Sattel. Nardos steht im Besitz des Kölner Rennvereins-Präsidenten Eckhard Sauren. Als drittes Pferd aus dem Kölner Grewe-Quartier hat auch Silver Impact (Besitzer Hajseo Racing) eine Startoption.
Der am Platz bei Waldemar Hickst trainierte Ittlinger Loucas hat bereits als Zweijähriger mit zwei Siegen auf sich aufmerksam machen können und geht mit Rene Piechulek an den Start. Der Gewinner des lukrativen Ferdinand Leisten-Memorials zeigte auch zuletzt als Zweiter hinter Asker im Dr. Busch-Memorial, dass mit ihm zu rechnen ist. Der für den Kölner Trainer Peter Schiergen antretende Schlenderhaner Sonic Boom, der unter Esentur Turganaaly Uulu an den Ablauf kommt, sowie der Röttgener Aktivist mit Martin Seidl und Simply Best mit Eduardo Pedroza sind weitere Kandidaten aus deutschen Rennställen.
Von den ausländischen Gästen haben besonders Title Role (Sean Levey), den Simon und Ed Crisford aus Newmarket nach Köln senden, respektable Leistungen in seiner Historie. Er belegte zwar zuletzt auf höchstem Level nur Rang fünf, doch darf man Too Darn Hot-Sohn keinesfalls unterschätzen. Noch nicht ganz daran heran kommt Lost Signal, ein Kandidat, den Trainer Richard Hannon jr. an den Rhein schickt. Er kommt mit Shane Foley an den Start. In seinem Fall darf man gespannt sein, was seine zwei erzielten Siege auf der Insel wert waren.
Karl Richard Burke bringt Shayem mit nach Deutschland. Clifford Lee wird sein Partner sein. Der Hengst war zuletzt Vierter und Fünfter auf der zweithächsten Ebene. Neben den englischen Gästen macht sich auch der französische Star-Trainer Francis-Henri Graffard mit einem Pferd auf den Weg nach Köln. Mit im Gepäck hat er Lord Clover aus dem Ballylinch Stud, der von Clement Leceuvre geritten wird.
Foto-Quelle: Marc Rühl/Kölner Renn-Verein
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