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Galopp Düsseldorf: Dreijährige Stuten kämpfen um 125.000 Euro Preisgeld

In „German 1.000 Guineas“ treten zehn Starterinnen aus sechs Nationen an.


Auf der Galopprennbahn in Düsseldorf findet am Sonntag (31. Mai) ab 10.55 Uhr das internationale Frühjahrs-Highlight statt, die klassischen 106. „German 1.000 Guineas“ (125.000 Euro, 1.600 Meter). Zehn hochklassige dreijährige Stuten aus sechs Nationen treten an, darunter die nachgenannte Indifferente (Foto) aus dem Besitz der Wertheimer-Brüder, Inhaber des Chanel-Konzerns, sowie die Siegerinnen in den polnischen und dänischen „1.000 Guineas“.

Insgesamt finden acht Rennen statt. Das Rahmenprogramm im Zeichen der Königsallee wird glamourös und extravagant, genauso wie die Garderobe der VIP-Gäste und die Präsentation der Sponsoring-Partner. Ab 16 Uhr sorgt DJ AXLNT für die passenden Beats zur After Race Party.

In den 106. „German 1.000 Guineas“ wartet nicht nur ein Preisgeld von 125.000 Euro, sondern auch eine Wildcard für die „Falmouth Stakes“ im englischen Newmarket und eine Startmöglichkeit für die „Coronation Stakes“ bei Royal Ascot. Gehen diese Preise 2026 nach Deutschland, England, Irland, Frankreich, Polen oder Dänemark?

Gleich zwei amtierende „1.000 Guineas“-Siegerinnen ihrer Heimatländer reisen am Sonntag nach Düsseldorf: Only Luck aus Polen und Sweet Sunshine aus Dänemark. Erstgenannte kommt mit einer blütenweißen Weste, ist bei vier Starts noch ungeschlagen. Das am höchsten eingeschätzte Pferd im Feld ist aber Timeforshowcasing, die von Charlie Johnston im englischen Yorkshire trainiert wird. Zweite Engländerin ist Ourbren von Trainer James Stanley Moore, der nach seinem zweiten Platz mit Queues Likely im Jahr 2024 bereits ankündigte, gerne wieder zurückkommen zu wollen.

Eine weite Anreise hat die Irin Sky Watch. Ihr Trainer Michael O’Callaghan gehörte zu den aufstrebenden irischen Galopper-Trainern und bereitet seine Pferde auf dem Curragh bei Dublin vor. Die Französin Indifferente mit Jockey Hugo Journiac machte bei ihrem Erfolg im Henkel-Stutenpreis am Grafenberg bereits mächtig Eindruck, so dass sie kurzfristig für die „German 1.000 Guineas“ nachgenannt wurde. Besitzer sind die Wertheimer-Brüder, die Inhaber des Chanel-Konzerns. Zweite französische Chance ist Caudry mit Hugo Besnier.

Die deutschen Hoffnungen ruhen in erster Linie auf Gestüt Röttgens Wintersonne mit Martin Seidl, die zuletzt Zweite im renommierten Kölner Schwarzgold-Rennen war. Gutes hört man auch von Aida mit Nina Baltromei, die im Henkel-Stutenpreis zuletzt als beste Deutsche auf Rang vier einlief, also auch über Bahnkenntnis verfügt. Das Gestüt Brümmerhof und Trainerin Alicia Baum bieten Arborea mit Wladimir Panov auf.

Im Derby-Trial, dem mit 30.000 Euro dotierten zweiten Tageshöhepunkt (4. Rennen, gegen 13 Uhr), werden Kandidaten für das Deutsche Derby am 5. Juli in Hamburg gesucht. Stall Liberty Racings Chiefland möchte sich dafür qualifizieren und hat ausgezeichnete Chancen. Der aufstrebende Leon Wolff reitet. Zu seinen stärksten Gegnern zählen Guevara, Helvetios und der Franzose Yokozuna.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Düsseldorfer Reiter- und Rennverein

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