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Galopp Iffezheim: Spitzenjockey Rene Piechulek steuert Ruby Lips zum Sieg

Französischer Erfolg in der Badener Meile um Prämien von 55.000 Euro.


Zum Auftakt des Frühjahrs-Meetings auf der Galopprennbahn in Iffezheim bei Baden-Baden ging es am Donnerstag (Fronleichnam) in der Badener Meile unter dem Patronat des Beton-Unternehmens Kronimus, einem der treuesten Unterstützer der Rennbahn, um Preisgelder in Höhe von insgesamt 55.000 Euro.

Die Siegprämie von 32.000 Euro entführte Sir Tommy Cen (Foto) zum Totokurs von 40:10 nach Frankreich. Deutlich dahinter belegten Aster (132:10/Trainer Henk Grewe, Köln) und Sommersby (97:10/Andreas Wöhler, Gütersloh) die nächsten Plätze. Der hochgehandelte Next Mine (24:10) aus dem Besitz von Eckhard Sauren landete für Trainer Waldemar Hickst (beide Köln) auf Rang vier.

Nie geriet der Triumph von Sir Tommy Cen, der zuvor noch nie in einem Black Type-Rennen platziert gewesen war und der von dem ebenfalls aus Spanien stammenden und in Pau ansässigen Trainer Patrik Olave-Valdivielso enorm gesteigert wurde, in Bedrängnis. Überlegen mit dreieinhalb Längen Vorsprung enteilte er der Konkurrenz.

Die Stimmen zur Badener Meile:

Aurelien Lemaitre (Jockey von Sir Tommy Cen): „Wir konnten vorne ein gutes Tempo vorlegen. Mein Pferd hat bestens beschleunigt und hatte den Sieg früh sicher.“

Patrik Olave-Valdivielso (Trainer von Sir Tommy Cen): „Der Besitzer liebt es, wenn seine Pferde die Rennen offensiv angehen. Ich bereite für ihn 20 Pferde in Pau vor, 40 Pferde haben wir insgesamt im Stall. Sir Tommy Cen war mein erster Starter in Deutschland. Unser Plan ist voll aufgegangen. Vielleicht kommen wir im September zu einem Gruppe II-Rennen wieder. Zuvor könnte er im Sommer in Deauville antreten.“

Henk Grewe (Trainer von Aster): „Die Stute ist toll gelaufen. Zu Hause gibt sie sich ziemlich unscheinbar, aber im Rennen zeigt sie alles. Nun könnte sie in die Hamburger Stutenmeile gehen.“

Andreas Wöhler (Trainer von Sommersby): „Das war eine gute Leistung, auch wenn man das natürlich in Relation setzen muss, da die gemeinten Pferde diesmal nicht vorne waren.“

Waldemar Hickst (Trainer von Next Mine): „Der Sieger bekam vorne alles gut eingeteilt. Von hinten war es schwierig. Der Boden hätte für uns noch weicher sein können.“

Im Preis der Baden-Badener Hotellerie und Gastronomie (35.000 Euro, 2.200 Meter) setzte sich die vierjährige Stute Ruby Lips mit Jockey Jockey Rene Piechulek (unteres Foto) aus München gegen Innora (Thore Hammer-Hansen) durch, die Zweitplatzierte aus dem Henkel-Preis der Diana von 2025. Princess Valentina (Martin Seidl) wurde Dritte.


Ebenso wie Rene Piechulek gewann auch Thore Hammer-Hansen zwei Rennen.

Starker Wettumsatz

Der Wettumsatz in den neun Rennen am Donnerstag belief sich auf 836.436 Euro. Das ist ein erhebliches Plus gegenüber dem Vorjahr, als in ebenfalls neun Prüfungen lediglich 608.829 Euro bilanziert wurden.

Fortgesetzt wird das Frühjahrs-Meeting am Samstag mit acht Rennen rund um das Japan Racing Association Derby Trial (55.000 Euro, 2.000 Meter). Der erste Start erfolgt um 13.30 Uhr (Platzöffnung ist um 12 Uhr).

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