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Galopp Dortmund: Best Lightning landet erneut ganz vorne

Großer Preis der Wirtschaft geht zum dritten Mal an achtjährigen Hengst.
Der bereits achtjährige Best Lightning (Foto) hat bereits zum dritten Mal in seiner Karriere den Großen Preis der Wirtschaft auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel gewonnen – nach seinen Erfolgen 2023 und 2025. Die Prüfung über 1.800 Meter zählt zur höchsten Kategorie und ist mit 55.000 Euro dotiert. Davon gehen 32.000 Euro an das Team von Besitzer und Züchter Herman Pfister vom Stall Ad Episas.

„Er ist wie ein guter Wein und wird immer besser“, sagte Siegreiter Benjamin Marie über Best Lightning, der das zehnte Rennen seiner langen Karriere gewonnen hat. „Er weiß, was zu tun ist“, so der Franzose, der lange mit seinem Angriff gewartet hatte. „Es ist ein Traum, er ist ein so treues Pferd und macht so viel Freude“, sagte sein in Köln tätiger Trainer Andreas Suborics. „Im nächsten Jahr soll er Deckhengst werden.“

Auf der Zielgerade gab es einen kurzen Kontakt mit dem lange führenden First Constitution, doch das brachte Best Lightning nicht aus dem Konzept. Er gewann sicher vor Petit Marin und Stingray, beide aus dem Formstall von Marcel Weiß in Mülheim an der Ruhr.

Quitos überrascht im Derby Trial

Mit einer eindrucksvollen Speedleistung löste der dreijährige Quitos das Ticket für das Deutsche Derby in Hamburg. Vom letzten Platz kommend, setzte sich der von Christian Sprengel trainierte Außenseiter im neu eingerichteten Derby Trial gegen fünf Konkurrenten durch. Den zweiten Rang in dem mit 30.000 Euro verbundenen Rennen über 2.050 Meter belegte im letzten Galoppsprung Dardanos vor dem Favoriten Alter Meister, der schon wie der klare Sieger aussah.

„Quitos ist auf den letzten Metern so schnell geworden und hat den Turbo gezündet“, staunte selbst sein Siegreiter Leon Wolff. „Er ist noch etwas unerfahren, so können wir in Hamburg laufen.“ Das meinte auch Besitzerin Sibylle Kirstein vom Gestüt Paschberg, das den Iquitos-Sohn auch gezüchtet hat. Das Derby, das wichtigste Rennen des Jahres im deutschen Rennkalender, wird in 14 Tagen auf der Rennbahn in Hamburg-Horn entschieden. Es ist dreijährigen Pferden vorbehalten.

Traditionsrenntag mit der Wirtschaft

Der Traditionsrenntag in Wambel, bei der die Partnerschaft mit der Wirtschaft aus der Region Dortmund im Mittelpunkt stand, begann mit einem Rennen für Dreijährige. In dem mit 15.000 Euro dotierten „Preis der Zementwerke“ über 1.800 Meter setzte sich die Stute Arabia nach Kampf knapp gegen Ajaxania durch. Es war der perfekte Auftakt für das Duo Suborics und Marie, die auch im „Preis der Dortmunder Borussia Brauerei“, einem ebenfalls über 1.800 Meter führenden Rennen für vierjährige und ältere Pferde punkteten – mit der vierjährige Stute Starlight Lips. Ebenso wie Benjamin Marie gewann auch Leon Wolff drei Rennen.

Die nächste Rennveranstaltung auf der Bahn in Wambel findet am 16. August statt.

Foto-Quelle: Dortmunder Rennverein/Marc Rühl

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