Mittelfeldspieler zieht es vom SV Sandhausen zu Kickers Offenbach.
Südwest-Regionalligist SV Sandhausen und Robin Krauße (Foto) haben den Vertrag des Mittelfeldspielers einvernehmlich aufgelöst. Der 32-Jährige verlässt damit den Hardtwald und schließt sich dem Ligakonkurrenten Kickers Offenbach an.
„Robin hat sich beim SV Sandhausen jederzeit professionell verhalten und sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport beim SVS. „Durch die einvernehmliche Vertragsauflösung erhält er nun die Möglichkeit, bei Kickers Offenbach eine neue sportliche Aufgabe anzugehen. Wir danken Robin für seinen Einsatz im Trikot des SVS und wünschen ihm für seinen weiteren Weg sportlich wie persönlich alles Gute.“
Krauße wurde in den Nachwuchsleistungszentren des FC Carl Zeiss Jena und des FC Hansa Rostock ausgebildet. Im Anschluss sammelte er mehr als zehn Jahre lang Erfahrung in der 2. Bundesliga und in der 3. Liga. Dabei lief er für Hansa Rostock, wo er den Sprung aus der Jugend in den Profikader schaffte, den FC Ingolstadt 04, den SC Paderborn 07 und Eintracht Braunschweig auf.
In der zurückliegenden Saison stand der defensive Mittelfeldspieler in 29 Pflichtspielen für den SV Sandhausen auf dem Platz und sammelte dabei insgesamt 1.916 Einsatzminuten. Dabei erzielte Krauße ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor.
„Mit Robin verpflichten wir einen Spieler für das defensive, zentrale Mittelfeld, der aufgrund seiner Art, Fußball zu spielen, aber auch Fußball zu arbeiten, bestens zum OFC passt“, meint Martin Pieckenhagen, Geschäftsführer Sport bei den Kickers. „Hinzu kommt Erfahrung aus 115 Zweitliga- und 190 Drittliga-Spielen. Er kennt die Liga aus der letzten Saison und wird uns aufgrund seiner Mentalität und seiner Charakterstärke in der kommenden Saison eine Stütze sein.“
Robin Krauße selbst sagt: „Als der Anruf von Martin Pieckenhagen kam und die Gespräche – sowohl mit ihm als auch mit Trainer Mark Zimmermann – die Visionen und Vorstellungen klar aufgezeigt haben, war ich direkt überzeugt, hier mit anpacken und helfen zu wollen, diese umzusetzen. Der OFC ist ein großer Verein, ein schlafender Riese und gehört definitiv auf lange Sicht nicht in die Regionalliga. Ich freue mich auf die Mannschaft, die Aufgabe und die Spiele auf dem Bieberer Berg. Jetzt heißt es, die Ärmel hochkrempeln und in der Vorbereitung hart zu schuften, um optimal für die neue Saison gerüstet zu sein.“
Foto-Quelle: SV Sandhausen
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