Bundesliga-Aufsteiger will Berger Feld zu offenem Quartier gestalten.
Vom Trainingsort zum lebendigen Treffpunkt: Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 will das Vereinsgelände Berger Feld zu einem offenen Quartier für Fans, Nachbarn und Gäste gestalten. Den Auftakt dieser Initiative bildet der Start der Bauarbeiten für ein neues Erlebniszentrum in unmittelbarer Nähe zur VELTINS-Arena und zum Förderturm der Genossenschaft Auf Schalke eG. Auf einem Ortstermin stellten Matthias Tillmann, Vorstandsvorsitzender des FC Schalke 04, und Sebastian Buntkirchen, als Direktor Fankultur auch für die Themen Marke und Erlebnis zuständig, das strategische Projekt „Schalke-Erlebnis“ sowie die Pläne für die Quartiersentwicklung vor.
Das neue Erlebniszentrum wird ein gastronomisches Angebot mit einer 200 Quadratmeter großen Dachterrasse, einen Shop sowie einen weitläufigen Außenbereich mit rund 300 Quadratmetern Fläche umfassen. Damit entsteht ein Gemeinschaftsort, der sowohl unter der Woche als auch an Spiel- und Veranstaltungstagen genutzt werden kann – als Anlaufpunkt, Treffpunkt und Ausgangspunkt für ein Miteinander auf Schalke. Der Innenbereich der Gastronomie ist als Sportsbar-Konzept mit Live-Übertragungen geplant.
Die Weiterentwicklung des Vereinsgeländes ist Teil einer umfassenden strategischen Ausrichtung, an der die Führungsebenen des Vereins rund ein Jahr lang gearbeitet haben. Das Zielbild: Langfristig soll das Berger Feld zu einem modernen, offenen und lebendigen Quartier werden, auf dem Menschen auch mit unterschiedlichen Interessen zusammenkommen.
„Der FC Schalke 04 ist viel mehr als ein Fußballverein und die 90 Minuten am Wochenende“, erklärt der S04-Vorstandsvorsitzende Matthias Tillmann. „Wir sind für viele Menschen ein Stück Identität und ein fester Teil ihres Lebens. Dieser starken Zugehörigkeit wollen wir einen Ort geben, der auch außerhalb von Spieltagen zu wertvollen Begegnungen und gemeinsamer Zeit einlädt. Das Berger Feld ist für diese Vision ein Geschenk, weil wir das komplette Vereinsleben zwischen VELTINS-Arena, Trainingsgelände und Geschäftsstelle vollständig abbilden können. Dieses Potenzial heben wir nun Schritt für Schritt. Gleichzeitig sind unsere Investitionen ein Bekenntnis zu unserer Stadt und zu der Verantwortung, die wir als zentrale Institution in Gelsenkirchen haben: Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern der Region mit der langfristigen Entwicklung des Quartiers ein attraktives Angebot machen – das ist unser Anspruch.“
Strategisch verankert ist die Quartiersentwicklung im Konzept „Schalke-Erlebnis“. Im Zentrum der Überlegungen stehen die vielen Begegnungen von Fans und Verein weit über den Heimspieltag hinaus. Diese Kontaktpunkte versteht der Klub künftig als so genannte „Fanorte“. Dazu gehören der Stadionbesuch und das öffentliche Training ebenso wie der Ticketvorverkauf, der Besuch im Shop oder im Service Center.
„Unser Maßstab ist es, jede Begegnung mit gleichbleibend hoher Qualität zu gestalten und für jeden Menschen sofort spürbar zu machen: Das ist Schalke 04“, erläutert Sebastian Buntkirchen, Direktor Fankultur. „Dafür identifizieren und entwickeln wir unsere Fanorte konsequent aus der Marke heraus. Wertschätzung, Nähe, Echtheit und Gemeinschaft sind dabei die zentralen Attribute, an denen wir unsere Entscheidungen ausrichten.“
Foto-Quelle: FC Schalke 04
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