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Stadt Essen gibt endgültig „grünes Licht“ für geplanten Stadionausbau

Kostenanpassung um 6,8 Millionen Euro vom Rat beschlossen.


Dem geplanten Ausbau des Stadions an der Hafenstraße steht nichts mehr im Wege. Das gaben die Stadt Essen, Stadion-Eigentümer GVE und der Drittligist Rot-Weiss Essen als „Ankermieter“ am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Als Gesprächspartner standen Thomas Kufen (auf dem Foto in der Mitte/Oberbürgermeister Stadt Essen), Dirk Miklikowski (2.v.l./Vorsitzender Geschäftsführung GVE) und Martin Harter (rechts/Geschäftsführung GVE) sowie Marc-Nicolai Pfeifer (2.v.r./Vorstandsvorsitzender Rot-Weiss Essen) und Alexander Rang (links/Vorstand Rot-Weiss Essen) zur Verfügung. Am Vorabend hatte der Rat der Stadt Essen den geplanten Kostenanstieg für das Projekt von ursprünglich 27 auf 33,8 Millionen sowie den neuen mit RWE ausgehandelten Pachtvertrag gebilligt.


Die zweite Stufe des Stadionausbaus soll nach der Erledigung weiterer Formalitäten Ende Oktober/Anfang November beginnen.
Mit dem Ausbau sollen die vier bislang offenen Ecken des Stadions geschlossen und so die Zuschauerkapazität auf 26.000 Plätze erhöht werden. Die Arbeiten starten mit der Ecke zwischen Haupt- und Gottschalk-Tribüne (auf dem Bild im Vordergrund). Danach ist die Ecke zwischen Gottschalk- und Rahn-Tribüne dran, bei der die Fantrennung organisiert wird. Die beiden weiteren Bereichen (rechts und links der West-Tribüne) sollen möglichst zeitgleich fertiggestellt werden. Im besten Fall werden die Arbeiten bis zum Beginn der Saison 2028/2029 abgeschlossen sein.

„Für den Sportstandort Essen und Rot-Weiss Essen ist das ein besonderer Tag“, sagt Marc-Nicolai Pfeifer. „Wir wollen unsere Professionalisierung auf allen Ebenen weiter vorantreiben. Der neue Pachtvertrag verschafft uns Planungssicherheit, Perspektiven und Entwicklungspotenziale. Es ist ein echtes Partnerschaftsmodell und stellt für alle Seite eine Win-Win-Situation dar. Wenn Rot-Weiss Essen erfolgreich ist, dann profitieren auch die Stadt Essen und die GVE.“

Oberbürgermeister Thomas Kufen ergänzt: „Der Ausbau des Stadions ist für die Stadt Essen eine Investition in eine moderne Infrastruktur. Rot-Weiss Essen erhält dadurch die Voraussetzung, sich sportlich und wirtschaftlich weiterzuentwickeln. Der mögliche Aufstieg von RWE in die 2. Bundesliga ist im Interesse der Stadt Essen. Der Stadtrat hat mit der Entscheidung die Voraussetzung geschaffen, damit Rot-Weiss Essen in eine neue Phase eintreten kann. Ich habe dieses Projekt von Anfang an unterstützt.“

Außerdem soll das Stadion an der Hafenstraße durch den Ausbau auch attraktiver für weitere Veranstaltungen und internationale Spiele werden. Neben RWE wird auch die SGS Essen trotz des Abstiegs aus der Google Pixel Frauen-Bundesliga weiterhin ihre Heimspiele an der Hafenstraße austragen.

Foto-Quelle: Rot-Weiss Essen/GVE

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