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Galopp Mülheim: Salonglaenzende nimmt Kurs auf die „Diana“

Dreijährige Stute aus dem Gestüt Wittekindshof überzeugt am Raffelberg.


Den sportlichen Höhepunkt (BBAG Diana-Trial, 30.000 Euro, 2.000 Meter) auf der Mülheimer Galopprennbahn gewann am Sonntag die dreijährige Stute Salonglaenzende (Foto) aus dem Bremer Rennstall von Trainer Pavel Vovcenko. Im Sattel war der seit 2017 in Deutschland reitende Tscheche David Liska aktiv. Dahinter landeten die Lokalmatadorin Aida (Benjamin Marie) vor der aus Frankreich angereisten Starlit Destiny (Sibylle Vogt) auf den nächsten Plätzen. Der Siegtoto für Salonglaenzende aus dem Besitz und der Zucht des Gestüts Wittekindshof (Rüthen-Kneblinghausen) zahlte 32:10.

Siegtrainer Pavel Vovcenko sagte: „Das war ein exzellenter Ritt. Die Stute besitzt Klasse, auch wenn man das Rennen nicht überbewerten darf. Sie wird Anfang August in Düsseldorf im Henkel-Preis der Diana starten.“

Im Auftaktrennen über 2.400 Meter hatte es zuvor am Raffelberg einen niederländischen Erfolg für die fünfjährige Stute Fairy Grey aus dem Stall von Trainer Philip Jonkhaet in Sint Anthonis gegeben. Geritten wurde Fairy Grey vom Engländer Matthew Johnson. Eine halbe Stunde später legte auch The Magic Melody für den Düsseldorfer Trainer Sascha Smrczek nach. Unter Enzo Crublet veriet dabei die Smrczek-Vertreterin beim dritten Karrierestart entsprechende Steigerung.

Wundervoller Heimsieg für Mister Wonderful

Bis zum finalen Rennen mussten die Mülheimer auf einen Heimerfolg warten. Dann kam „Familienpferd“ Mister Wonderful mit seinem ständigen Reiter Miguel Lopez zum Zug. Der Neunjährige, der von Yasmin Almenräder am Platz vorbereitet wird, gehört Lopez‘ Schwester Celina, die mit der ganzen Familie angereist war. Am Ende hatten alle Grund zur Freude. Den „Preis der medl“ ließ sich Mister Wonderful an diesem Sommertag nicht nehmen.

Einen Top-Eindruck hinterließ auch der vom Gestüt Paschberg gezüchtete und im Besitz stehende Quebueno. Der achtjährige „Oldie“ liebt den Sommer und den trockenen Boden. Dabei hatte er so richtig Spaß am Galoppieren und gewann den „medl Preis des Heimatversorgers“ unter Jockey Benjamin Marie sicher mit einer ¾ Länge. Eine halbe Stunde später legte der Franzose mit einem niederländischen Gast in Gestalt von Königin Marika nach. Und auch der elfjährige Wallach Theo (Leon Wolff) gewann völlig überlegen den „Preis der Ruhr“ und soll demnächst als Warmblutbeschäler eine neue Karriere starten.

Pferd nach schwerer Verletzung eingeschläfert

Auf einer gut besuchten Mülheimer Galopprennbahn fanden insgesamt sieben Galopprennen statt. Marc Hübner, Vizepräsident des Rennclubs Mülheim, erklärte: „Ein herzliches Dankeschön geht an unsere treuen Besucher und vor allem an medl, unseren grünen Energieversorger.“

Überschattet wurde die stimmungsvolle Veranstaltung von einem Zwischenfall in der finalen Prüfung, als das Pferd Attention Rocket ohne Fremdeinwirkung eine Fraktur erlitt. Trotz sofortiger ärztlicher Versorgung musste die Stute aufgegeben werden.

Die nächste Veranstaltung auf der Mülheimer Galopprennbahn findet am Sonntag, 10. Oktober, statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann das 83. Silberne Band der Ruhr über die Marathon-Distanz von 3.300 Metern, dotiert mit 33.000 Euro Preisgeld.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Rennclub Mülheim an der Ruhr

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