Fußballturnier bringt Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

Während die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada auf ihren Höhepunkt zusteuert, unterstützte der West-Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen ein besonderes Turnier in der Stadt: Die Caritas Oberhausen richtete den „Caritas-Cup“ aus.
Auf der Anlage des Stadtsportbundes Oberhausen standen sich 16 Mannschaften aus acht nordrhein-westfälischen Städten gegeneinander gegenüber. Schon die zurückliegende Auflage war beim Publikum gut angekommen. Damals kämpften zwölf Teams um Punkte, Pokal und den Gedanken der Inklusion.
Im Zentrum des Turniers steht die Idee, Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf dem Platz zusammenzubringen. Nicht das sportliche Ergebnis allein zählt dabei, sondern vor allem der Spaß am Spiel, ein faires Miteinander und das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Caritas-Direktor Michael Kreuzfelder beschreibt den Cup als eines der Projekte, die der Caritas besonders am Herzen liegen, und betont, dass „Fußball wie kaum eine andere Sportart Menschen zusammenbringt und so Inklusion im Alltag ermöglicht“.
Die teilnehmenden Teams stammten aus Sportvereinen und sozialen Einrichtungen aus ganz NRW und zeigten damit die Vielfalt des Fußballs. Mit dabei war auch der 1. FC Köln, vertreten durch zwei inklusive Mannschaften des SC Borussia Lindenthal-Hohenlind, der eng mit dem Traditionsklub kooperiert. Aus den eigenen Reihen der Caritas trat außerdem der „Sunshine Club“ des Carl-Sonnenschein-Hauses an, einer stationären Einrichtung für wohnungslose Menschen.
Marcus Uhlig, Vorstandsvorsitzender bei Rot-Weiß Oberhausen, lag dieses Event sehr am Herzen: „Fußball verbindet Menschen, unabhängig von ihrer Lebenssituation. Dieses Turnier stand für Respekt, Gemeinschaft und gelebte Teilhabe. Es ist uns eine Freude und Ehre, die Leistungen aller Teilnehmenden bei der Siegerehrung würdigen zu dürfen.“
Foto-Quelle: Rot-Weiß Oberhausen
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