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1. FC Köln: Top-Talent Fynn Schenten soll Spielpraxis sammeln

18-Jähriger läuft vorerst in Niederlanden für Roda JC Kerkrade auf.


Fußball-Bundesligist 1. FC Köln verleiht Stürmer Fynn Schenten (Foto) an den niederländischen Zweitligisten Roda JC Kerkrade. Beim FC besitzt das 18-jährige Top-Talent einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 und soll nun auf hohem Niveau Spielpraxis sammeln.

Der in Bonn aufgewachsene Schenten wechselte bereits als Achtjähriger in die FC-Akademie und durchlief dort sämtliche Jugendmannschaften. Mit der U 19 wurde er 2025 Deutscher Meister und stand in diesem Jahr erneut im Finale. Mit sechs Toren in fünf Youth-League-Spielen machte er auch international auf sich aufmerksam und traf unter anderem beim ausverkauften Rekordspiel der U 19 im RheinEnergieSTADION gegen Inter Mailand (1:3). Zuvor hatte Schenten bereits für die FC-Profis gespielt. Auf sein Startelf-Debüt nach der Winterpause in der Partie beim 1. FC Heidenheim folgten sechs weitere Einsätze.

„Eines unserer Ziele ist es, möglichst viele Spieler aus der FC-Akademie in die Profimannschaft zu integrieren“, erklärt Lukas Berg, Technischer Direktor beim 1. FC Köln. „Fynn hat diesen Sprung in der abgelaufenen Saison punktuell schon geschafft und sein Potenzial gezeigt. Nun soll über die Leihe der nächste Entwicklungsschritt erfolgen. Diese Perspektive haben wir frühzeitig mit ihm besprochen. Mit Roda Kerkrade haben wir einen passenden Klub gefunden, bei dem er sich einerseits heimatnah, aber dennoch in einem neuen Umfeld beweisen und durchsetzen muss, um die nächsten Schritte in seiner Entwicklung zu machen.“

Fynn Schenten selbst sagt: „Ich habe in der abgelaufenen Saison Blut geleckt. Die Einsätze bei den Profis und besonders im RheinEnergieSTADION waren ein erster Schritt, aber ich möchte mich natürlich dauerhaft auf diesem Niveau etablieren. Ich weiß, dass ich dafür noch Schritte in meiner Entwicklung gehen muss. Ich will die Aufgabe in Kerkrade zu 100 Prozent annehmen und dann in einem Jahr gestärkt ans Geißbockheim zurückkehren.“

Foto-Quelle: 1. FC Köln

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