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VfL Bochum: Anthony Losilla coacht Team in der „Talent Series“

Spiele werden zunächst unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.
Fußball-Zweitligist VfL Bochum geht in der Saison 2026/2027 beim neu geschaffenen Wettbewerb der Bundesliga (ehemals DFL), der so genannten „Bundesliga Talent Series“, an den Start, die in der kommenden Woche mit ihrem Spielbetrieb beginnen wird.

Insgesamt haben 26 Klubs aus der Bundesliga und 2. Bundesliga für die Premieren-Spielzeit gemeldet. Die Mannschaft des VfL wird dabei von Co-Trainer und Ex-Profi Anthony Losilla (Foto) als Coach betreut und von wechselnden Assistenztrainern aus dem Talentwerk unterstützt. Die Besetzung des jeweiligen Kaders findet in enger Absprache zwischen dem Lizenz- und dem Nachwuchsbereich statt. Es sollen vor allem Spieler eingesetzt werden, die in ihren jeweiligen Teams (U 17, U 19, U 21, Profis) nicht regelmäßig zum Einsatz kommen oder nach einer Verletzungspause wieder herangeführt werden müssen.

Der neue Wettbewerb ist als freiwilliges Zusatzangebot mit hoher Flexibilität für die Klubs konzipiert und ergänzt das bestehende Ligensystem. Die teilnehmenden Klubs greifen auf bereits vorhandene Spielerkader im Übergangsbereich zurück. Pro Team können jeweils bis zu vier ältere Spieler eingesetzt werden.

Der VfL trifft in der ersten Halbserie der „Talent Series“ auf den SC Paderborn 07, Arminia Bielefeld, die SpVgg Greuther Fürth, den 1. FC Magdeburg, Hannover 96 sowie Holstein Kiel. Die Spiele werden zunächst unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen, um organisatorische und wirtschaftliche Belastungen für die Teilnehmer gering zu halten. Für das Finalturnier ist eine Austragung mit Zuschauern sowie eine Medialisierung vorgesehen.

„Die Einführung der ‚Talent Series‘ ist aus Sicht des Talentwerks ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unserer Nachwuchsspieler“, sagt Pablo Thiam, Direktor im Bochumer Talentwerk. „Sie schafft eine leistungsorientierte Plattform für Talente im Übergangsbereich zwischen Nachwuchs und Profifußball und schließt damit eine bislang bestehende Lücke im Entwicklungsprozess. Unsere Spieler erhalten die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum auf hohem sportlichem Niveau zu messen, wichtige Erfahrungen im Herrenfußball zu sammeln und sich gezielt auf die Anforderungen des Profibereichs vorzubereiten.“

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