Startseite / Pferderennsport / Galopp / Galopp Iffezheim: Englischer Sieg im 153. Zukunfts-Rennen für Zweijährige

Galopp Iffezheim: Englischer Sieg im 153. Zukunfts-Rennen für Zweijährige

1.400-Meter-Prüfung erneut von Renate und Albrecht Woeste gesponsert.


Nach den Erfolgen der deutschen Spitzenpferde Santagada und Gostam in letzten beiden Jahren ging eines der bedeutendsten Rennen für zweijährige Nachwuchs-Galopper an Tag drei der „Großen Woche“ auf der Galopprennbahn in Iffezheim bei Baden-Baden erstmals seit 2023 wieder ins Ausland: Der von Owen Burrows in Lambourn (England) für Green Team Racing vorbereitete Gymbaazy (32:10-Mitfavorit) dominierte die Konkurrenz am Dienstag im 153. Renate und Albrecht Woeste-Zukunfts-Rennen (55.000 Euro, 1.400 Meter) für Zweijährige. Daher wurde vor 7.000 Zuschauern nach der vom Ehrenpräsidenten des Dachverbandes „Deutscher Galopp“ und seiner Gattin gesponserten Prüfung die englische Nationalhymne „God save the King“ gespielt.

Unter Jockey Daniel Muscutt, der seinen ersten Ritt hierzulande absolvierte, stand der Erfolg des Siyouni-Sohnes aus französischer Zucht schon weit vor dem Ziel fest. Gymbaazy, der beim dritten Start seinen zweiten Treffer erzielte und 32.000 Prämie auf das Konto seiner Eigner brachte, entfernte sich locker auf zwei Längen von Indigo Sun, der als bestes deutsches Pferd stark nachsetzte und eine weitere tolle Partie lieferte.

Dahinter war schon etwas Luft bis zum Drittplatzierten Tango Dancer, der eine solide Partie lieferte, allerdings nie weiter vorne war. Taylor Made endete unweit hinter ihm, er hatte sich um die Führungsarbeit verdient gemacht. Der Favorit Bozok hatte aus günstiger Position erstaunlich früh genug und wurde nur Letzter.

Die Stimmen zum 153. Renate und Albrecht Woeste-Zukunfts-Rennen:

Daniel Muscutt (Jockey von Gymbaazy): „Wir hatten sofort eine gute Position, mein Pferd mochte den weichen Boden und hat großartig durchgestanden. Ich habe zum ersten Mal in Deutschland geritten. Hier in Iffezheim hat es mir sehr gut gefallen.“

Sean Muscroft (Reisefuttermeister von Gymbaazy): „Er war bisher zweimal gelaufen und hatte schon ein Rennen gewinnen können. In den letzten eineinhalb Monaten konnte sich der Hengst stark steigern. Die Bodenverhältnisse passten für ihn perfekt.“

Andreas Suborics (Trainer von Indigo Sun): „Wir wussten nicht genau, wo wir mit ihm stehen würden. Er hat sich als bestes deutsches Pferd super verkauft. Unterwegs konnte er gut abschalten. Entweder läuft er noch einmal in diesem Jahr oder wir machen Saisonschluss.“

Maxim Pecheur (Trainer von Tango Dancer): „Er hat bis zum Ziel weitergekämpft und eine Gruppe-Platzierung geschafft. Je nachdem, wie er das Rennen wegsteckt, könnte das Auktionsrennen in knapp zwei Wochen in Düsseldorf noch ein Ziel sein.“

Bohumil Nedorostek (Trainer von Taylor Made und Bozok): „Taylor Made hat sich gut verbessert und war nahe an einer Black Type-Platzierung. Die Vorstellung von Bozok war unerklärlich, denn er hatte ein gutes Rennen. Vielleicht lag es am Boden.“

Foto-Quelle: Marc Rühl/Baden Galopp

Das könnte Sie interessieren:

Galopp Krefeld: Rennkarriere des Derby-Zweiten Borna beendet

Fünfjähriger Hengst soll künftig in der Zucht eingesetzt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert