Startseite / Fußball / Regionalliga / Regionalliga West / Bocholt-Trainer Hirsch: „Immer noch stolz auf unsere Situation“

Bocholt-Trainer Hirsch: „Immer noch stolz auf unsere Situation“

Aus souveränem Tabellenführer wurde Aachens erster Verfolger.
Vom souveränen Tabellenführer zum Verfolger: Für den 1. FC Bocholt hat sich die Situation innerhalb kurzer Zeit verändert. Durch die Ausbeute von nur fünf Zählern aus den zurückliegenden fünf Begegnungen sind aus sieben Punkten Vorsprung auf Seriensieger Alemannia Aachen drei Punkte Rückstand geworden. Gegen die U 21 des SC Paderborn 07 (0:1) blieben die „Schwatten“ zuletzt auch im zwölften Heimspiel erstmals ohne etwas Zählbares.

„Die Niederlage war ärgerlich – vor allem durch die Art und Weise, wie sie zustande gekommen ist. Individuelle Fehler gehören zu unserem Sport aber dazu. Das wirft uns nicht aus der Bahn“, zeigt sich Trainer Dietmar Hirsch (Foto) im kicker– und MSPW-Gespräch überzeugt. „Anhand der jüngsten Punktausbeute neigt man vielleicht dazu, ein wenig unruhig zu werden. Solche schwächeren Phasen gehören innerhalb einer Saison aber dazu und betreffen jedes Team. Wir können immer noch stolz auf unsere Situation sein und arbeiten fokussiert daran, damit die Ergebnisse so bald wie möglich wieder stimmen.“

Vor allem offensiv will der 52-jährige Ex-Bundesligaprofi angesichts von gleich drei Partien ohne eigenen Treffer mit seinem Team ansetzen. „Wie in der Vergangenheit haben wir weiterhin viele Umschaltmomente“, so Hirsch. „Zuletzt haben wir im letzten Drittel aber zu häufig die falschen Entscheidungen getroffen. Über Gespräche und im Training wollen wir uns das Selbstverständnis zurückholen und bei den Spielern, die zuletzt vielleicht nicht immer am Maximum waren, den Leistungsknoten platzen lassen. Die Jungs sind einsichtig und nehmen das gut an.“

Im Vergleich zur Hinrunde sieht Hirsch sein Team vor veränderte Aufgaben gestellt. „Ich habe schon den Eindruck, dass wir durch unser gutes Abschneiden von den Ligakonkurrenten anders wahrgenommen werden und die Gegner etwas defensiver gegen uns agieren“, meint der Bocholter Trainer – und fügt hinzu: „Dafür gilt es Lösungen zu finden. Wir genießen es, in der Tabelle so weit oben zu stehen und werden alles dafür tun, um bis zum Ende in dieser Region zu sein.“

In den anstehenden Wochen bekommt es der 1. FC Bocholt gleich dreimal in Folge mit Teams zu tun, die noch um den Klassenverbleib bangen. Den Auftakt macht die Partie am Samstag, 14 Uhr, beim SC Wiedenbrück, ehe die SSVg Velbert (2. März, 14 Uhr) am Hünting zu Gast ist und das Hirsch-Team anschließend beim SV Lippstadt 08 (9. März, 14 Uhr) antritt. „Wir müssen uns auf kampfbetonte Partien einstellen“, gibt sich der Trainer keinen Illusionen hin. „In der Regionalliga West gibt es nur wenige deutliche Ergebnisse, man muss sich immer wieder beweisen. Den SC Wiedenbrück zeichnen eine gute Mentalität und ein starker Zusammenhalt aus. Diesen Kampf gilt es anzunehmen, um sich dann auch spielerisch wieder besser zu präsentieren.“

Foto-Quelle: 1. FC Bocholt

Das könnte Sie interessieren:

SV Rödinghausen: Neuzugang Abdul Fesenmeyer „bringt alles mit“

22-jähriger Angreifer kommt vom Ligakonkurrenten 1. FC Düren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert