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Wuppertal: Konzept „WSV 2020“ wird vorgestellt

Ex-Bundesligist plant mittelfristig die Rückkehr in den Profifußball.

Beim Ex-Bundesligisten Wuppertaler SV läuft die Planung für die Restrunde in der Regionalliga West auf Hochtouren. Der stark gestartete Aufsteiger, der mit acht Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone auf Rang neun überwintert, hat sich bisher mit zwei Neuzugängen verstärkt. Nachdem der WSV zunächst Offensivspieler Andreas Ivan (22) vom Ligakonkurrenten Rot-Weiss Essen verpflichtet hatte, stieß nun auch Jan Holldack zum Team von WSV-Trainer Stefan Vollmerhausen. Der 20-jährige Defensivspezialist wird bis zum Saisonende vom englischen Zweitligisten FC Brentford ausgeliehen.

„Ich kenne Jan seit drei Jahren. Wir hatten immer mal wieder Kontakt. Als ich gehört habe, dass er sich mehr Spielpraxis wünscht, haben wir alles möglich gemacht, um ihn zu uns zu holen“, sagt WSV-Sportdirektor Manuel Bölstler (33/Foto) zur Verpflichtung des ehemaligen deutschen Junioren-Nationalspielers Holldack, der im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln das Fußballspielen gelernt hatte.

Mit dem Ex-Essener Andreas Ivan ist Bölstler bisher zufrieden. Nach dem 1:1 im Testspiel gegen den Drittligisten Sportfreunde Lotte betonte Bölstler gegenüber dem Fachmagazin kicker und MSPW: „Andreas hinterlässt einen guten Eindruck und ist topfit.“ Weitere Neuzugänge sind nicht ausgeschlossen. „Es ist gut möglich, dass wir auf der Innenverteidiger-Position und im Sturm noch etwas tun“, so der Ex-Profi.

Aber nicht nur die Kaderplanung ist ein Thema, das den Sportdirektor derzeit beschäftigt. Um sich mittelfristig nicht nur den Klassenverbleib in der 4. Liga als Ziel setzen zu können, sondern die Rückkehr in den Profifußball anzupeilen, sollen unter anderem mehr Sponsoren gewonnen und der Etat erhöht werden. Am kommenden Donnerstag stellt der Verein erstmals das Konzept „WSV 2020“ vor. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll der Aufstieg in die 3. Liga realisiert werden.

Bölstler: „Es laufen derzeit viele Gespräche im Hintergrund. Mir ist es nicht genug, jedes Jahr eine Mannschaft mit einem Etat im sportlichen Bereich von 640.000 Euro zu stellen, die gegen den Abstieg spielt. Das bin nicht ich, dass ist nicht der Trainer und das sind auch nicht die Wuppertaler Fans. Wir alle streben nach Höherem.“

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3 Kommentare

  1. Allerdings nicht auf Teufel komm raus…das hatten wir schon. Wichtiger sind Ehrlichkeit und Identifikation.

    • Aber nicht ewig 4. Liga. Ehrlichkeit ist gut, reicht aber auf Dauer nicht für mich als WSV-Fan.
      Bis 2020 möchte ich unseren WSV zumindest in der 3. Liga sehen.

  2. Eine Stadt wie Wuppertal, eine Traditionsmannschaft mit „super“ Fans wie der WSV, muss Ambitionen nach mindestens der 3. Liga haben. Sponsoren sollten doch zu finden sein in und um Wuppertal. Als langjähriger WSV-Fan und Ex-Fußballer vom FSV Vohwinkel (Gründungsmitglied 1959) nehme ich noch heute aktiv am Geschehen des WSV teil und dies seit fast 25 Jahren mit Wohnsitz Hamburg!

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