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SC Paderborn 07: Ex-Essener Pröger könnte Antwi-Adjei ersetzen

Ostwestfalen treten zum Liga-Abschluss 2020 am Samstag in Osnabrück an.
Zum Liga-Abschluss des Jahres 2020 ist Fußball-Zweitligist SC Paderborn 07 am Samstag, 13 Uhr, beim VfL Osnabrück zu Gast. An der Bremer Brücke gab es schon mehrere emotionale Momente für die Paderborner, die nach vier Spielen ohne Sieg an dieser historischen Stätte besonders gefragt sind. Mittelfeldspieler Maximilian Thalhammer könnte nach längerer Verletzung in den Kader zurückkehren.

Im Vergleich zum jüngsten Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (2:2) könnte es mehrere personelle Veränderungen im Kader geben. Der angeschlagene Kapitän Sebastian Schonlau wird einen Härtetest unternehmen. Falls er sich fit meldet, kehrt der Innenverteidiger in die Startelf zurück. Auch Thalhammer und Julian Justvan, die beide wieder voll im Training sind, stellen Optionen dar. Christopher Antwi-Adjei muss nach seiner Gelb-Roten Karte im Spiel gegen Eintracht Braunschweig (2:2) dagegen zusehen.

Als Ersatz für Antwi-Adjei hat Paderborns Cheftrainer Steffen Baumgart verschiedene Gedankenspiele. Der frühere Essener Kai Pröger (Foto) und Marco Terrazzino könnten seine Position einnehmen, auch eine Systemumstellung ist möglich. Fest steht für den Coach aktuell nur eins: „Wir wollen in Osnabrück klare Kante und ein anderes Gesicht zeigen als in den letzten beiden Spielen.“

Die Aufarbeitung der jüngsten Partie ist erfolgt, jetzt richtet sich der Blick von Baumgart nach vorn: „Wir müssen nicht nur reden, sondern eine Reaktion zeigen.“ Im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Osnabrück gab der Trainer auch Einblicke in seine Gemütslage: „Die persönliche Enttäuschung nach dem Braunschweig-Spiel war schon groß. Ich bin durchaus angespannt und suche zusammen mit meinem Trainerteam nach Lösungen.“

Der VfL Osnabrück präsentiert sich in der laufenden Spielzeit weitgehend konstant und hat bereits 19 Punkte auf seinem Konto. Unter ihrem neuen Trainer Marco Grote haben sich die Lila-Weißen weiter stabilisiert. Baumgart schaut aber vor allem auf seine Mannschaft und auf die eigene Historie: „Das Spiel in Osnabrück ist auch eine emotionale Sache. Hier hat mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 2018 unser Weg seinen Anfang genommen.“

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