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Borussia Dortmund: Nur noch eine Chance auf „Königsklasse“

Traum vom CL-Halbfinale platzt bei 1:2 gegen Manchester City.
Der Traum vom Einzug in das Halbfinale der Champions League hat sich für den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund nicht erfüllt. Nach dem Hinspiel (1:2) verlor der BVB auch das Rückspiel gegen den designierten englischen Meister Manchester City im eigenen Stadion 1:2 – und ist damit aus der „Königsklasse“ ausgeschieden.

Der erst 17-jährige Mittelfeldspieler Jude Bellingham (15.) brachte die Dortmunder gegen den souveränen Spitzenreiter der Premier League schon früh 1:0 in Führung. Dieses Ergebnis hätte zum Weiterkommen gereicht. Ein umstrittener Handelfmeter, den Riyad Mahrez (55.) verwandelte, und ein Distanzschuss von Phil Foden (75.), bei dem BVB-Schlussmann Marwin Hitz nicht gut aussah und bei dem der Ball vom Innenpfosten ins Tor sprang, sorgten für die Entscheidung.

Die Dortmunder haben jetzt nur noch eine Chance auf die erneute Teilnahme an der Champions League in der nächsten Saison, wenn sie sich in der Bundesliga an den letzten sechs Spieltagen noch auf einen der ersten vier Tabellenplätze verbesssern. Aktuell beträgt der Rückstand auf den Tabellenvierten Eintracht Frankfurt sieben Punkte. Am Sonntag, 15.30 Uhr, empfängt der BVB den SV Werder Bremen.

Die Stimmen von der BVB-Homepage:

Cheftrainer Edin Terzic (Foto): „Natürlich sind wir enttäuscht. Nach drei von vier Halbzeiten waren wir eine Runde weiter. ManCity hat dennoch in beiden Spielen hervorragend gespielt und ist verdient in die nächste Runde eingezogen. Allerdings zählt nicht, wer es mehr verdient, sondern wer weiterkommt. Es ist ärgerlich, dass wir durch zwei solche Gegentore die nächste Runde aus der Hand geben. Uns wurde vor der Saison ganz klar gesagt: Wenn man sich selbst an die Hand köpft, wird es nicht als regelwidrig angesehen. So richtig Glück mit den Schiedsrichterentscheidungen hatten wir in diesen sieben Tagen nicht. Der Ausgleichstreffer hat uns aus dem Konzept geworfen. Wir wollten das Spiel so eng wie möglich gestalten, haben das auch lange geschafft. Jetzt nutzen wir den Mittwoch noch, um enttäuscht zu sein – und dann regenerieren wir und bereiten uns auf das nächste Spiel vor.“‚

Kapitän Marco Reus: „Es war klar, dass wir viel laufen mussten, dass wir Räume zumachen müssen. Wir sind ruhig geblieben. Das haben wir bis zum Elfmeter sehr gut gemacht. ManCity hatte natürlich die besseren Chancen. Nach dem Elfmetertor hatten wir kein richtiges Konzept. Da waren wir einfach zu wild. City hat ein sensationelles Positionsspiel, wo sie dich einfach laufen lassen. Da wird es schwierig, an den Ball zu kommen. City war heute besser, hat cleverer gespielt. Das muss man neidlos anerkennen.“

Nationalspieler Emre Can: „Im Großen und Ganzen war es okay, aber das bringt uns am Ende jetzt auch nicht viel. Das Spiel hat sich nach dem 1:1 klar geändert. Ich habe den Ball erst mit dem Kopf berührt und dann ist er auf meinen Arm gekommen. Ich glaube, in den Regeln steht, dass das kein Handspiel ist. Das ist bitter und tut weh. Wir können trotzdem stolz auf uns sein. Wir haben gegen die vielleicht beste Mannschaft der Welt gespielt, und wir haben gesehen, dass wir in der Lage sind, mitzuhalten. Es ist trotzdem schmerzhaft, hier auszuscheiden, weil wir die Chance hatten, weiterzukommen.“

Quelle (Foto und Stimmen): Borussia Dortmund

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