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Galopp Dortmund-Wambel: Geldregen zum großen Jahresfinale

Am Samstag werden letzte Rennen des Jahres in Deutschland entschieden.


Es ist bereits gute Tradition, dass die letzten Rennen des Jahres in Deutschland auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel entschieden werden. Am Samstag, 30. Dezember, stehen ab 11.40 Uhr, sieben Prüfungen auf der Tageskarte. Das mit 52.000 Euro dotierte BBAG Auktionsrennen über 1.950 Meter bildet gegen 14.35 Uhr den Höhepunkt, bei dem es allein für den Sieger 25.000 Euro zu gewinnen gibt.

Schon zweimal musste das eigentlich in Mülheim geplante Auktionsrennen wegen schwieriger Witterungsbedingungen verschoben werden, doch auf der Dortmunder Sandbahn steht einer Austragung nichts im Weg. „Auf der Bahn steht trotz der starken Regenfälle der letzten Tage kein Wasser“, sagt Oliver Sauer, Geschäftsführer des Dortmunder Rennvereins.

Downtown der große Favorit im Auktionsrennen

Auktionsrennen, bei denen nur Pferde startberechtigt sind, die auf einer Auktion der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) zum Verkauf standen, gibt es seit mehr als 20 Jahren in Deutschland. 19 Rennen für zweijährige und dreijährige Pferde mit einem Gesamtpreisvolumen von rund 1,1 Millionen Euro werden jährlich quer durch die Republik ausgetragen. Zwei Rennen für zweijährige Stuten haben dabei ihren festen Platz im Herbst in Dortmund.

Am Samstag, einen Tag vor Silvester, sind aber die Dreijährigen gefragt und der große Favorit heißt Downtown. Der von Henk Grewe in Köln trainierte Wallach hat in diesem Jahr bereits sechs Rennen gewonnen, drei davon waren Auktionsrennen. Ein Fragezeichen steht lediglich hinter dem Umstand, dass er noch keine Rennen auf Sand bestritten hat.

Championats-Ehrung: Trainerduell noch offen

Am letzten Renntag des Jahres werden ebenso traditionell die Champions des Jahres gekürt. In den meisten Kategorien sind die Entscheidungen längst gefallen – so wird beispielsweise der beste deutsche Jockey aller Zeiten, Andrasch Starke (Köln), bereits zum zehnten Mal Deutscher Meister. Bei den Trainern ist hingegen noch ein Spalt offen für Henk Grewe, der den Titel 2019 und 2020 gewann. Er liegt zwei Zähler hinter dem Titelverteidiger Peter Schiergen (Köln).

Neben Downtown und Diantha im Auktionsrennen hat Grewe noch in zwei weiteren Rennen Siegchancen. Schiergen hingegen ist in zwei Prüfungen vertreten. Im besten Handicap des Tages, einem mit 6.500 Euro-Rennen über 1.950 Meter kommt es zum direkten Duell. Der stark eingeschätzte Schiergen-Schützling Serienmond trifft auf Grewes Mr. Hollow, der vor drei Wochen in Wambel gewonnen hatte.

Foto-Quelle: DRV/Marc Rühl

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