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Galopp Ascot: Torquator Tasso erstmals auf England-Reise

Mülheimer Hengst nimmt an „King George VI & Queen Elisabeth Stakes“ teil.


Deutschlands bestes Galopprennpferd befindet sich erstmals auf England-Reise. Ziel des Prix de l’Arc de Triomphe-Siegers und zweimaligen „Galopper des Jahres“ aus dem Heimatstall der Mülheimer Galopprennbahn ist die im Jahr 1711 gegründete Rennbahn im englischen Ascot.

Am Samstag finden dort die mit 900.000 Britischen Pfund (umgerechnet ca. 1,059 Millionen Euro) dotierten „King George VI & Queen Elisabeth Stakes“ über 2.406 Meter statt. Der deutsche Star-Galopper (3,25 Millionen Euro Gewinnsumme) könnte als erst drittes deutsches Rennpferd nach Danedream (2012) und Novellist (2013) diesen europäischen Hochkaräter gewinnen.

Eigens für die Abschlussarbeit von Torquator Tasso am Montagmorgen gegen 5 Uhr auf der Mülheimer Galopprennbahn hatten sich unter anderem zahlreiche britische Rennsportjournalisten eingefunden. „Alles bestens, seine Arbeit hat mir gut gefallen“, urteilte Jockey René Piechulek (35). Für den Reiter aus München bedeutet Ascot ebenfalls eine Premiere: „Ich werde es genießen.“

Torquator Tassos Mitbesitzer Peter Michael Endres (Duisburg) und Ehefrau Helga, Trainer Marcel Weiß und Jockey René Piechulek bilden sozusagen die deutsche Equipe. Sie starten das „Abenteuer“ Ascot mit einem Privatflugzeug. Auch der Niederländer Paul Vandeberg, seines Zeichens Züchter des Hengstes, macht sich am Tag des Rennens vom beschaulichen Mechelen-Hilleshage auf den Weg in die europäische Turfmetropole.

Trainer Marcel Weiß zeigte sich vor der Abreise ebenfalls zuversichtlich: „Er hat mir alles gezeigt, was ich sehen wollte, und bereits bewiesen, dass er auch gegen die Besten Europas bestehen kann. Wenn wir platziert laufen, sind wir sehr zufrieden. Alles darüber hinaus wäre grandios und würde mir genauso viel bedeuten wie der Arc-Sieg in Paris.“

Foto-Quelle: marcruehl.com/Rennclub Mülheim an der Ruhr

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