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CL-Achtelfinale: Schalke freut sich auf Real Madrid

Erstes Duell mit den „Königlichen“ – BVB bei Zenit St. Petersburg

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte wird der FC Schalke 04 im Europapokal auf Real Madrid treffen. Im Achtelfinale der „Königsklasse“ müssen die Schalker zunächst im Februar vor eigenem Publikum gegen Cristiano Ronaldo und Co. antreten. Das ergab die Auslosung durch Portugals ehemaligen Superstar Figo bei der UEFA in Nyon (Schweiz).

Dazu Schalkes Trainer Jens Keller: „Das ist ein tolles Los, auch für unsere Fans! Sich mit dem berühmtesten Fußballclub der Welt mit Spielern wie Cristiano Ronaldo, Iker Casillas oder Gareth Bale messen zu können: Darauf freuen wir uns riesig.

Schalkes Kapitän Benedikt Höwedes: „Ich freue mich über das Los Real Madrid und die beiden Spiele. Schade, dass Sami Khedira aufgrund seiner Verletzung nicht dabei sein kann. Im Bernabeu zu spielen, ist für mich etwas ganz neues. Auch wenn Real absoluter Top-Favorit ist, sehe ich Außenseiterchancen für uns.“

Nationalspieler Julian Draxler: „Diese Paarung ist ein echtes Champions-League-Highlight. Es war schon immer mein Traum, einmal gegen Real Madrid und im Bernabeu zu spielen. Viel schwerer konnte es kaum für uns werden. Aber wir stellen uns der Aufgabe. Ich freue mich auf die beiden Spiele.“

Starspieler Kevin-Prince Boateng: „Das werden schöne und emotionale Spiele. Real Madrid ist natürlich eine der besten Mannschaften der Welt. Doch auch wenn es sehr schwer werden wird: Wenn wir als Team zusammenhalten und alle an einem Strang ziehen, haben wir in zwei Spielen auch immer eine sportliche Chance.“

Torhüter Ralf Fährmann: „Real Madrid war mein absolutes Wunschlos. Vor der Auslosung habe ich noch zu meinem Bruder gesagt, dass wir bestimmt gegen sie spielen. Darauf kann sich jetzt jeder von uns freuen. Real ist eine super Mannschaft, sie haben ein tolles Stadion. In dieser Begegnung sind wir der klare Außenseiter, aber vielleicht spielt uns genau das in die Karten und Real unterschätzt uns. Wir können in den zwei Spielen zeigen, was in uns steckt.“

Bayer 04 Leverkusen hat zunächst Heimrecht gegen Paris St. Germain, den „Wunschgegner“ von Geschäftsführer Michael Schade, mit Starstürmer Zlatan Ibrahimovic. Borussia Dortmund muss bei Zenit St. Petersburg in Russland antreten und Titelverteidiger FC Bayern München bei Arsenal London (mit Mesut Özil, Lukas Podolski und Per Mertesacker). Die Vorjahresfinalisten BVB und Bayern haben im Rückspiel (11./12. oder 18./19. März) jeweils Heimrecht.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc zum Ergebnis der Auslosung: „Dort waren wir noch nicht. Es ist ein interessantes Los und es dürfte ein kleiner Vorteil sein, dass wir zunächst auswärts antreten. Wir wissen aber noch nicht, wie die Witterungsbedingungen dort Ende Februar sein werden. Ehrlich gesagt bin ich aber froh, dass wir nicht Manchester City als Gegner im Achtelfinale gezogen haben.“

Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung): „Zenit St. Petersburg verfügt über einen hochkarätig besetzten Kader und führt aktuell punktgleich mit Tabellenführer Lokomotive Moskau die russische Liga an. Wir haben uns in der vielleicht schwierigsten Vorrundengruppe mit zwölf Punkten als Gruppensieger durchgesetzt. In der Königsklasse zu überwintern, war eines unserer erklärten Saisonziele. Wir haben es erreicht und wären ehrlich gesagt mit jedem heute zugelosten Achtelfinalgegner absolut einverstanden gewesen.“

Jürgen Klopp (BVB-Cheftrainer): „Ich war noch nie in Russland und freue mich sehr auf die Partien im Februar und im März. Wir werden uns in den kommenden Wochen sehr intensiv mit der Mannschaft von Zenit beschäftigen. Wer die Vorrunde der Champions League übersteht, hat zweifellos viel Qualität, aber ich kann und will St. Petersburg nicht spontan beurteilen. Stand jetzt – mehr als zwei Monate vor dem Aufeinandertreffen – ins Detail zu gehen, das wäre echt nicht seriös.“

Sebastian Kehl (BVB-Mannschaftskapitän): „Mit Zenit St. Petersburg haben wir nicht das stärkste Los gezogen, es hätte uns schlimmer treffen können. In St. Petersburg haben wir allerdings noch nie gespielt. Und wir müssen uns auf unangenehme Temperaturen einstellen. Ich glaube aber, dass wir große Chancen haben, die nächste Runde zu erreichen, wenn wir alles abrufen. Es ist auch ein kleiner Vorteil für uns, erst auswärts zu spielen. Wir freuen uns auf die Reise nach St. Petersburg.“

Kevin Großkreutz (Siegtorschütze der Dortmunder in Marseille): „Ich hätte ehrlich gesagt gern beim AC Mailand gespielt. Eine tolle Stadt, nicht zu weit entfernt, und deshalb für unsere vielen Fans gut zu erreichen. Aber auch St. Petersburg ist für uns ein interessantes Los. Mir ist vor allem Hulk ein Begriff, das ist ein bulliger Angreifer mit viel Durchschlagskraft. Unter anderem ihn müssen wir in den Griff bekommen. Dass St. Petersburg in der Vorrunde trotz lediglich sechs Punkten und eines negativen Torverhältnisses weitergekommen ist, hat aus meiner Sicht keine Aussagekraft. Das ist durch und durch eine erstklassige Mannschaft.“

Die Achtelfinalspiele im Überblick:

Manchester City – FC Barcelona
Olympiakos Piräus – Manchester United
AC Mailand – Atletico Madrid
Bayer 04 Leverkusen – Paris St. Germain
Galatasaray Istanbul – FC Chelsea
FC Schalke 04 – Real Madrid
Zenit St. Petersburg – Borussia Dortmund
Arsenal London – FC Bayern München

Termine: Hinspiele am 18./19. oder 25./26. Februar, Rückspiele am 11./12. oder 18./19. März.

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