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Testspiel: Paderborn unterliegt Kaiserslautern 2:3

Ostwestfalen verspielen 2:0-Vorsprung – Koc und ten Voorde treffen.

Zum Abschluss des Trainingslagers in der Türkei musste der SC Paderborn 07 am Montag eine Niederlage hinnehmen. Gegen den ambitionierten Ligakonkurrenten 1. FC Kaiserslautern unterlagen die Paderborner bei Dauerregen in Belek nach einer 2:0-Führung noch 2:3 (2:1).

Paderborns Stammtorwart Lukas Kruse, Innenverteidiger Uwe Hünemeier sowie die Angreifer Elias Kachunga und Saliou Sané sahen sich die Partie von der Tribüne aus an. Als einziger Spieler stand Martin Amedick gegen seine früheren Vereinskollegen die komplette Spielzeit über auf dem Rasen. Mit Beginn des zweiten Durchgangs feierte Youngster Alexander Nübel seine Premiere im Tor der Profis.

Die Anfangsphase gehörte den „Roten Teufeln“, die in der elften Minute eine große Chance zur Führung hatten. SCP-Keeper Daniel Lück parierte einen Schuss von Markus Karl jedoch hervorragend. Zunehmend fanden die Paderborner besser ins Spiel. Einen Eckstoß von Süleyman Koc vollendete Rick ten Voorde in der 24. Minute freistehend mit dem Kopf zum 1:0. Nur fünf Minuten später passte Mirnes Pepic auf Koc, der an FCK-Torwart Tobias Sippel vorbeizog und auf 2:0 erhöhte. Noch vor der Pause kamen die Lauterer zum Anschlusstreffer. Kostas Fortounis vollendete aus zehn Metern volley zum 2:1.

Den zweiten Abschnitt eröffnete der SCP mit der ersten Chance, beim Kopfball von Amedick reagierte Sippel in der 47. Minute ganz stark. Nach einer Stunde wechselte Paderborn durch, was dem Spielfluss im eigenen Team allerdings nicht gut tat. Der FCK nutzte zwei hohe Bälle, um die Partie zu drehen. Zunächst markierte Olivier Occean den Ausgleich, dann gelang Karl in der Schlussphase das 2:3.

Paderborns Chef-Trainer André Breitenreiter zog ein gemisches Fazit zum Spiel: „Gegen einen Aufstiegsfavoriten haben unsere jungen Spieler überzeugt. Durch gut herausgespielte Tore sind wir 2:0 in Führung gegangen. Leider haben wir uns mit leichten Fehlern um den Sieg gebracht. Ich habe viele gute Ansätze gesehen, aber auch Verbesserungsmöglichkeiten.“

 

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