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Rödinghausen: Ermischs besonderes Spiel

Wiedersehen mit Verl macht Freude.

Erstmals seit seinem Abschied von der Verler Poststraße im Jahr 2009 trifft Mario Ermisch am Freitag (19 Uhr) mit dem Regionalliga-Neuling SV Rödinghausen in einem Punktspiel auf seinen ehemaligen Arbeitgeber SC Verl. Von 2004 bis 2009 saß Ermisch auf der Trainerbank des SCV und führte die Schwarz-Weißen unter anderem in der Saison 2006/2007 zur Meisterschaft in der Oberliga Westfalen. „Ich hatte fünf sehr schöne Jahre in Verl. Doch das wird während des Spiels ausgeblendet. Schließlich benötige ich die Punkte jetzt selbst“, sagt Mario Ermisch zum kicker.

Schließlich will der 55-Jährige mit seiner aktuellen Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zurück. Nach zwei Niederlagen mit einem Torverhältnis von 2:8 Toren ist der „nicht alltägliche Aufsteiger“ vor dem ostwestfälischen Duell mit dem SC Verl von der Tabellenspitze auf den siebten Rang zurückgefallen. „Wir müssen an die Leistungen aus den ersten drei Spielen anknüpfen“, so Ermisch weiter. Personell muss der hauptberufliche Rechtsanwalt erneut in der Defensive ein wenig improvisieren. Nick Grieswelle (Bänderriss) und David Müller (angebrochener Mittelfuß) fallen für das Verl-Spiel aus.

Trotz der geringen Entfernung von nur 59 Kilometern, die die Stadien der beiden Vereine trennen, ist die bevorstehende Partie das erste Aufeinandertreffen. Und nicht nur für Ermisch ist es eine besondere Begegnung. Mit Andreas Saur, Ihsan Kalkan, Marcel Leeneman, Christian Knappmann und Lars Schröder stehen gleich fünf ehemalige SCV-Spieler im Kader der Rödinghauser.

Auch Verls Trainer Andreas Golombek weiß trotz der Premiere des Duells um die Brisanz. „Die Rivalität gibt es immer. Da einige ehemalige Verler beim SVR spielen und der Spieltermin am Freitagabend zahlreiche Zuschauer anlocken wird, kann sich eine heiße Partie entwickeln“, sagt Golombek.

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