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Pavel Dotchev: „Es gibt keine Aufstiegsgarantie“

52-jähriger Trainer verfolgt mit Hansa Rostock hohe Ziele.
Pavel Dotchev (Foto) steht beim Drittligisten FC Hansa Rostock vor seiner zweiten Saison als Trainer. Mit dem ehemaligen Bundesligisten hatte der 52 Jahre alte Ex-Profi in der zurückliegenden Spielzeit Rang sechs belegt. Jetzt soll es noch ein weiteres Stück nach oben gehen. Dass er sich mit Aufstiegen durchaus auskennt, hat Dotchev unter anderem bereits beim SC Paderborn und beim FC Erzgebirge Aue (jeweils Aufstieg in die 2. Liga) unter Beweis gestellt. Mit dem SC Preußen Münster scheiterte er in der 3. Liga nur knapp.

Im DFB.de-Interview spricht Dotchev mit über die vielen Zugänge, das offensive Saisonziel und den Verzicht auf eine „Trainingseinheit“ im Klettergarten.

DFB.de: Nicht einmal zwei Wochen bleiben, um Ihre Mannschaft auf die neue Saison vorzubereiten. Was gibt es noch zu tun, Herr Dotchev? Pavel Dotchev: Hinter uns liegt bereits eine umfangreiche und intensive Vorbereitung, in der die Schwerpunkte auf dem Zusammenfinden und den konditionellen Voraussetzungen lagen. Das ist das Fundament. Jetzt geht es darum, alles noch weiter zu verfeinern, an Details zu feilen und die Schnelligkeit herauszuarbeiten.

DFB.de: Was lief bisher gut, was weniger? Dotchev: Überwiegend bin ich zufrieden. Doch ich bin ganz sicher nicht blauäugig. Eine gute Vorbereitung heißt nicht, dass es auch eine gute Saison wird. Rückschläge sind nicht auszuschließen. Nicht so positiv waren die Verletzungen von Abwehrspieler Oliver Hüsing und Torwart Eric Gründemann.

DFB.de: Es gab viele Wechsel beim FC Hansa. Mehr als ein Dutzend Spieler sind neu. Warum? Dotchev: Als ich im Mai 2017 in Rostock anfing, hatten wir einen etwas anderen Plan. Wir wollten eine neue Mannschaft aufbauen und sie diesmal nur punktuell verstärken. Der Plan ist nicht ganz aufgegangen. Das hatte unterschiedliche Gründe. Einige Spieler wollten eine Veränderung, andere haben unsere Erwartungen nicht erfüllt. Deshalb gab es nun erneut einen größeren Umbruch.

DFB.de: Wie haben sich die Neuen wie Cebio Soukou vom Zweitligisten Erzgebirge Aue oder Marco Königs vom Ligakonkurrenten Würzburger Kickers eingelebt? Dotchev: Erstaunlich gut. Alle haben sich schnell integriert. Bei Cebio und Marco ging es beispielsweise sogar noch einen Tick schneller, weil sie mich von früheren Stationen schon kannten.

DFB.de: Was haben Sie gemacht, um aus den Zugängen und alten Spielern ein Team zu formen? Dotchev: Eine Einheit im Kletterpark gab es nicht, falls Sie das meinen. Ich bin kein Freund solcher Maßnahmen, wenn sie nicht nötig sind. Und das waren sie bei uns nicht. Die Mannschaft ist gerne zusammen – auf und neben dem Platz.

DFB.de: Die Zielsetzung ist mit dem Aufstieg in die 2. Liga offensiv formuliert. Dotchev: Das stimmt. Wir wollen es mit allen Mitteln probieren, wieder in die 2. Liga zu kommen. Ein Muss steht nicht dahinter. Garantien gibt es dafür ohnehin nicht. Ich kann nur garantieren, dass wir alles dafür geben werden.

DFB.de: Die Konkurrenz ist groß. Was stimmt Sie optimistisch, dass der Aufstieg gelingen kann? Dotchev: Die Mannschaft hat bisher sehr gut gearbeitet. Im gesamten Umfeld herrscht Zuversicht. Ich bin daher guter Dinge, dass wir auch zusammenhalten, wenn es einmal nicht optimal läuft.

DFB.de: Sie kennen sich mit Aufstiegen aus. Was ist unbedingte Voraussetzung? Dotchev: Ein funktionierendes Kollektiv. Individuelle Qualität nützt einem nichts, wenn keine Einheit auf dem Platz steht.

Das ganze Interview lesen Sie auf DFB.de

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