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VfL Osnabrück: Ex-Oberhausener Felix Schiller macht Schluss

29-Jähriger konzentriert sich ab sofort auf berufliche Entwicklung.
Drittliga-Tabellenführer VfL Osnabrück und Abwehrspieler Felix Schiller (Foto) haben sich einvernehmlich auf die Auflösung ihres ursprünglich noch bis zum 30. Juni 2020 datierten Vertrages geeinigt. Der 29-jährige Innenverteidiger beendet nach einer erneuten Knieverletzung seine Karriere als Fußballprofi und orientiert sich beruflich um.

Bereits im September des letzten Jahres musste Schiller, der früher auch schon für den SV Werder Bremen, Rot-Weiß Oberhausen und den 1. FC Magdeburg am Ball war, wegen einer Knieverletzung pausieren. Eine Operation stand seinerzeit bereits im Raum. Eine erneute Trainingsverletzung am lädierten Knie vor wenigen Wochen setzt ihn nun abermals außer Gefecht. An Profifußball mit hoher körperlicher Belastung ist derzeit nicht zu denken.

Felix Schiller hatte sich auch deshalb bereits mit der Karriere nach der Fußballerlaufbahn beschäftigt und kürzlich sein Studium erfolgreich mit dem Master abgeschlossen. Parallel zur neuerlichen Verletzung hat der 29-Jährige nun die Möglichkeit erhalten, ein Jobangebot abseits des Fußballs in seiner Geburtsstadt Berlin anzunehmen.

„Nach der Diagnose war ich in erster Linie enttäuscht. Ich bin Sportler und lebe den Fußball, doch mein Körper macht einfach nicht mehr mit. Ich brauchte ein paar Tage, um das zu realisieren und die Situation anzunehmen“, erklärt Felix Schiller. „Ich hätte vor wenigen Wochen nicht damit gerechnet, dass ich so schnell auf mein zweites Standbein setzen muss. Trotzdem bin ich froh, dass sich diese Möglichkeit ergeben hat.“

VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes zur Vertragsauflösung: „Wir haben uns von der Verpflichtung von Felix viel versprochen. Dass er uns nun nicht mehr zur Verfügung stehen wird, ist sehr bedauerlich. Dennoch können wir seinen Wunsch, zukünftig auf die berufliche Karte außerhalb des Fußballs zu setzen, aufgrund seiner Verletzung absolut nachvollziehen und haben diesem deshalb umgehend entsprochen.“

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