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Thomas Stratos: „Oberes Drittel ist unser Anspruch“

52-jähriger Cheftrainer bei Fortuna Köln vor schwieriger Aufgabe.


Neuanfang bei Null: Beim Amtsantritt von Trainer Thomas Stratos (52/Foto) beim Drittligaabsteiger Fortuna Köln stand kein einziger Spieler für die neue Saison unter Vertrag. Gerade diese Ausgangslage reizt den erfahrenen Fußball-Lehrer, der zuletzt als Co-Trainer bei der Nationalmannschaft von Griechenland tätig war. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Stratos mit MSPW-Redaktionsleiter Ralf Debat auch über seinen prominenten Torwarttrainer Georg Koch.

FUSSBALL.DE: Seit gut einer Woche sind Sie Chefrainer und Sportlicher Leiter bei Fortuna Köln. Welche Situation haben Sie dort vorgefunden, Herr Stratos?
Thomas Stratos:
Ich hatte zunächst einmal sehr offene und ehrliche Gespräche mit den Verantwortlichen des Vereins um den Präsidenten Hanns-Jörg Westendorf, die nach dem Abstieg aus der 3. Liga einen kompletten Neuanfang starten wollen. Dazu passt es auch, dass bei meinem Amtsantritt kein einziger Spieler für die neue Saison unter Vertrag stand.

Bei Ihrer Vorstellung sprachen Sie gleich optimistisch davon, die oberen Tabellenplätze angreifen zu wollen. Wie realistisch ist diese Zielsetzung?
Stratos:
Ich halte das schon für realistisch und das kann auch nur unser Ziel sein. Die ersten Eindrücke und Gespräche mit möglichen neuen Spielern haben mich darin noch bestärkt, dass es uns gelingen wird, einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen. Wir liegen beim Etat vielleicht nicht in der Spitzengruppe der Liga, sind aber dennoch nach wie vor eine interessante Adresse. Deshalb bleibt es ganz klar dabei: Wir wollen im oberen Tabellendrittel mitmischen. Das ist mein Anspruch, aber auch der Anspruch des Vereins.

Mit dem langjährigen Bundesligatorhüter Georg Koch haben Sie einen der bekanntesten, wenn nicht den prominentesten Torwarttrainer in der 4. Liga.
Stratos: Wir kennen uns schon sehr lange, haben einst zusammen bei Arminia Bielefeld gespielt. Da unsere Wohnorte nicht weit voneinander entfernt sind, waren wir schon häufiger gemeinsam zu Spielbeobachtungen unterwegs. Georg hat ein sehr gutes Auge und zwar nicht nur für Torhüter, sondern durchaus auch für Feldspieler. Außerdem kann er besonders gut motivieren. Dafür war er ja auch schon während seiner aktiven Laufbahn bekannt.

Neuer Co-Trainer ist Ihr langjähriger Spieler Zlatko Muhovic, den Sie schon in Wiedenbrück, beim SSV Jahn Regensburg und beim BFC Dynamo trainiert hatten. Er ist erst 28 Jahre und war in der Rückserie noch für den 1. FC Kaan-Marienborn in der Regionalliga West am Ball. Ist ein Einsatz als Spieler denkbar?
Stratos: Zugegeben: Wir hatten kurz darüber nachgedacht, aber Zlatko wird aufhören und sich auf die Trainertätigkeit konzentrieren. Er hat bis zur B-Lizenz schon alle Trainerscheine erworben. Dass er in der Zusammenarbeit mit mir bereits alle Abläufe kennt, ist für seinen neuen Job als Co-Trainer sicher kein Nachteil.

Das komplette Interview lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

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