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RWE gegen RWO: 12.000 bis 13.000 Fans werden erwartet

RWE-Cheftrainer Christian Titz hat Fokus auf das Derby gerichtet.
Christian Titz (Foto), Cheftrainer des West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen, bedauert aus sportlicher Sicht die Entscheidung von Tabellenführer SV Rödinghausen, keine Zulassung für die nächste Saison in der 3. Liga zu beantragen (MSPW berichtete). „Für die Spieler und das Trainerteam tut mir das sehr leid“, sagte der 48-jährige Fußball-Lehrer während der Pressekonferenz vor dem Derby gegen den Reviernachbarn und direkten Meisterschaftskonkurrenten Rot-Weiß Oberhausen (Sonntag, 14 Uhr).

Titz betonte jedoch auch: „Wir können die Situation nicht beeinflussen, müssen uns damit arrangieren.“ Klar ist: Das Duell mit den Oberhausenern, die mit drei Punkten Vorsprung vor RWE auf dem dritten Tabellenplatz rangieren, hat plötzlich eine noch höhere Bedeutung bekommen. „Unser Fokus ist voll auf das Derby gerichtet“, so Titz: „Wir treffen auf eine echte Spitzenmannschaft, werden jedoch alles dafür geben, um die Partie für uns zu entscheiden.“

Das gelang bereits im Hinspiel, als die Essener im Stadion Niederrhein 3:0 die Oberhand behielten. Daran wollen die RWE-Kicker jetzt anknüpfen. Nicht zurückgreifen kann Trainer Titz auf Innenverteidiger Alexander Hahn (Gelbsperre) und Angreifer Hedon Selishta, der nach einer Sehnen-Operation im Adduktorenbereich schon wieder in das Lauftraining eingestiegen ist.

Dagegen haben die Mittelfeldspieler Jonas Hildebrandt und Erolind Krasniqi ihre Magen-Darm-Infekte auskuriert und nehmen wieder am Training teil. Ob die beiden Winter-Neuzugänge José-Junior Matuwila (ausgeliehen vom Drittligisten 1. FC Kaiserslautern) und Maximilian Pronichev (zuvor Hertha BSC II) ihr Punktspiel-Debüt geben werden, ließ Titz offen. An der Hafenstraße werden etwa 12.000 bis 13.000 Zuschauer erwartet, darunter 1.500 bis 2.000 RWO-Fans.

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