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Drittligist SC Preußen Münster: Folgen weitere Einsprüche?

Auch 0:1 bei Eintracht Braunschweig will Klub nicht hinnehmen.


Der SC Preußen Münster behält sich vor, weiterhin Einsprüche gegen einzelne Spielwertungen in der 3. Liga einzulegen. Das gaben die „Adlerträger“ in einer offiziellen Mitteilung bekannt. Die vom SCP eingelegten Rechtsmittel richten sich jedoch nur gegen diejenigen Entscheidungen und Resultate, die den Klub negativ betreffen.

So hatte der Traditionsverein beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) bereits gegen die Wertung der Partien beim Spitzenreiter FC Bayern München II (2:3) und beim Chemnitzer FC (0:1) fristgerecht Einspruch eingelegt. Am Montag folgte auch noch die jüngste Begegnung bei Eintracht Braunschweig (0:1), weil laut SC Preußen „die Austragung des Spiels gegen die Grundsätze des Fair Play und der Chancengleichheit verstoßen habe“. Weitere Einsprüche könnten bis zum Saisonende noch folgen.

Nach Ansicht des ehemaligen Bundesligisten sei ein „sportlich integrer Wettbewerb“ unter den seit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs herrschenden Bedingungen „nicht mehr gegeben“. Durch unterschiedliche behördliche Verfügungslagen und sich daraus ergebende, „teils gravierende“ Unterschiede bei der Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings, sei einigen Vereinen ein „nicht zu leugnender Wettbewerbsnachteil entstanden“.

Bereits am 29. Mai hatte der SC Preußen gegen die Entscheidungen des DFB-Bundestages zur Fortsetzung des Spielbetriebes und in der Folge auch Beschwerden gegen alle Spielansetzungen der Spieltage 28 bis 38 eingelegt. Diese Beschwerden wurden im Rahmen eines Verwaltungsbeschwerdeverfahren vom DFB-Bundesgericht am 11. Juni als „unbegründet“ zurückgewiesen. Die Kammer bestätigte damit die Einschätzung des DFB-Spielausschusses, dass die Beschwerdefrist von vier Tagen gegen die Ansetzung bereits abgelaufen war, als Münster die Beschwerde gegen die Spielansetzung eingelegt hatte.

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