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Der letzte Weltmeister von 1954: Horst Eckel jetzt 89 Jahre

Ehrenspielführer des 1. FC Kaiserslautern war jüngster „Held von Bern“.
Eine Legende ist jetzt 89: An diesem Montag (8. Februar) feierteHorst Eckel, Ehrenspielführer „seines“ 1. FC Kaiserslautern und – seit dem Tod des Kölner Idols Hans Schäfer im November 2017 – der letzte noch lebende Weltmeister von 1954, seinen 89. Geburtstag. Als jüngster Spieler der „Helden von Bern“ – damals 22 Jahre jung – hatte Eckel 1954 in der Schweiz den WM-Titel gewonnen. Es sei ein „komisches Gefühl, der Letzte zu sein“, sagte Horst Eckel, der dem jetzigen Drittligisten FCK nach wie vor eng verbunden ist, in einem Zeitungs-Interview.

Er selbst erholt sich zurzeit von den Folgen eines Sturzes im eigenen Heim in Vogelheim. Dabei hatte sich dabei unter anderem Rippenbrüche, eine Gehirnerschütterung sowie einen Nasen- und Kieferbruch zugezogen, wie Tochter Dagmar Eckel bei besorgten Anfragen von Presse und Verein auf den Schreckmoment vom 22. Dezember zurückblickte. Seit Mitte Januar ist Horst Eckel wieder zu Hause in seinem vertrauten Umfeld. Seinen Geburtstag feiert er ohne Gäste, nur zusammen mit seiner Ehefrau Hannelore. Nicht nur wegen der aktuellen Corona-Pandemie, sondern auch, um bewusst abschalten zu können, weiter Kraft zu tanken und den noch immer fortschreitenden Genesungsprozess zu beflügeln.

Die erlittenen Verletzungen seien ganz gut verheilt, doch es dauere noch, ehe der Weltmeister von 1954 wieder vollständig genesen sei. Auch daher wolle er nach all der Aufregung mit dem Aufenthalt in der Homburger Uni-Klinik und der direkt daran anschließenden Reha, in der er mit bewundernswerter Zähigkeit an sich gearbeitet hatte, an seinem Jubeltag einfach seine Ruhe haben, bestätigte auf Anfrage Tochter Dagmar Eckel.

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