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Drittligist Dynamo Dresden unterstützt virtuelle Menschenkette

Zur Erinnerung an Nazi-Opfer und Zerstörung der Stadt im Jahr 1945.


Dresden gedenkt auch in diesem Jahr gemeinsam der Zerstörung der Stadt am 13. Februar 1945 sowie den Millionen Opfern des Nationalsozialismus – auch mitten in der Corona-Pandemie und ohne die Gesundheit zu gefährden. Die liebgewonnene Tradition, bei der jährlich tausende Dresdnerinnen und Dresdner eine kilometerlange Menschenkette rund um das Zentrum der Landeshauptstadt bilden und damit ein Zeichen für ein offenes und friedvolles Miteinander sowie gegen Hass und Ausgrenzung setzen, damit sich Geschichte nicht wiederholt, findet an diesem Samstag daher virtuell statt. Dynamo Dresden unterstützt die Aktion auch in diesem Jahr.

„Für uns als größter Verein der Landeshauptstadt Dresden ist es nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern ein inneres Bedürfnis aus tiefstem Herzen, den Aufruf zur virtuellen Menschenkette der Landeshauptstadt zu unterstützen, damit sich solche Ereignisse niemals wiederholen – nicht in Dresden, nicht in Deutschland und auch nirgendwo sonst der Welt“, so Dynamo Dresdens Geschäftsführer Jürgen Wehlend.

Die digitale Menschenkette wird zwischen 18 Uhr und 18.10 Uhr sowie in stündlicher Wiederholung bis 22.10 Uhr in der Innenstadt an verschiedenen Orten als Fassadenprojektion ganz real sichtbar. Zuvor konnten Hochkant-Fotos mit den Armen links und rechts vom Körper auf der Website der Landeshauptstadt Dresden eingereicht werden. Die Bilder werden rund um die Synagoge, die Frauenkirche und die Kreuzkirche sowie das Rathaus, das Schauspielhaus und die Staatskanzlei an die Gebäudewände projiziert.

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