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Regionalliga Nord: TSV Havelse darf auf Sprung in 3. Liga hoffen

Quotienten-Regelung ermittelt Teilnehmer an den Aufstiegsspielen.

Das Präsidium des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) hat am Sonntag die Modalitäten für den bereits beschlossenen Saisonabbruch in den sechs Nord-Regionalligen (Herren, Frauen, A-, B- und C-Junioren sowie Futsal) festgelegt. Demnach wird es keine Absteiger aus den Regionalligen, aber auch keine Aufsteiger aus den Landesverbänden (bei den Herren vier Oberligen) geben.

„Wir sind nach Abwägung aller zur Diskussion stehen Möglichkeiten, der rechtlichen Grundlagen und unter Berücksichtigung der Empfehlungen unserer spieltechnischen Ausschüsse sowie der einheitlichen Meinungsbilder alle Regionalligisten letztendlich zu dem Entschluss gekommen, in allen Regionalligen Nord auf Auf- und Absteiger aus und in die höchsten Landesverbandsspielklassen zu verzichten“, fasste NFV-Präsident Günter Distelrath die Ergebnisse der virtuellen Zusammenkunft zusammen.

Distelrath weiter: „Uns ist bewusst, dass diese Beschlüsse vor allem für die potenziellen Aufsteiger aus den Landesverbänden eine harte Entscheidung darstellen. Es galt aber im Zusammenspiel aller norddeutschen Ober- und Regionalligen auf Basis der rechtlichen Grundlagen verhältnismäßige und vor allem zumutbare Beschlüsse zu treffen.“

Duelle mit Bayern-Vertreter am 12. und 19. Juni

Den Teilnehmer an den Aufstiegsspielen zur 3. Liga gegen einen Vertreter der Regionalliga Bayern will der NFV durch die Quotienten-Regelung ermitteln. Da der SC Weiche Flensburg 08 (2,67), Spitzenreiter in der Staffel Nord der Regionalliga Nord, und auch Süd-Tabellenführer SV Werder Bremen II (2,50) jeweils keinen Zulassungsantrag für die 3. Liga beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) gestellt haben, rückt der Süd-Zweite TSV Havelse (2,22) nach. Alle weiteren Klubs, die sich um die Zulassung beworben hatten, kommen auf einen niedrigeren Punkteschnitt.

Nach einem Beschluss des DFB-Präsidiums findet das Hinspiel am Samstag, 12. Juni, statt, das Rückspiel für Samstag, 19. Juni. Die genauen Anstoßzeiten müssen noch festgelegt werden. Dies geschieht in Abstimmung mit den TV-Partnern.

Welcher der beiden beteiligten Klubs im Hinspiel Heimrecht hat, wird am Samstag, 8. Mai, in der Wiesbadener BRITA-Arena ausgelost – im Rahmen der Drittligapartie zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und TSV 1860 München. Die Lose wird Alf Mintzel, mit 325 Einsätzen die Nummer drei in der Liste der Rekordspieler der 3. Liga, unter Aufsicht des DFB-Spielausschuss-Vorsitzenden Manfred Schnieders ziehen. Der Sender „MagentaSport“ überträgt live.

Die teilnehmenden Klubs an den Aufstiegsspielen aus den Regionalligen Nord und Bayern müssen vom Norddeutschen Fußball-Verband und vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) als zuständige Ligaträger benannt werden. Die Meldefrist läuft bis zum 5. Juni.

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