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Galopp Düsseldorf: Waldemar Hickst sattelt drei „Diana“-Hoffnungen

Amazing Grace gehört zu Favoritinnen – Auenquelle hofft auf Reine d’amour.
Es ist der wichtigste Renntag des Jahres auf der Galopprennbahn in Düsseldorf-Grafenberg. Die Vorfreude auf den mit 500.000 Euro Preisgeld ausgestatteten Henkel-Preis der Diana über 2.200 Meter für dreijährige Vollblutstuten, der am Sonntag in der NRW-Landeshauptstadt entschieden wird, ist riesengroß. Nur einmal im Leben können die besten Pferdeladies dieses bedeutende klassische Rennen gewinnen. Erstmals seit 2019 dürfen auch wieder 3.000 Zuschauer beim Henkel-Renntag dabei sein. Das erste von insgesamt neun Rennen wird um 13.40 Uhr gestartet.

Weitere sportliche Höhepunkte sind neben der „Diana“ das Fritz Henkel Stiftung-Rennen (50.000 Euro) sowie das Grafenberger BBAG-Auktionsrennen (52.000 Euro). Außerdem bieten der Düsseldorfer Reiter- und Rennverein und der Renntag-Sponsor den Besuchern ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm an.

Wer wird die neue „Stutenkönigin“ im Land? Nicht nur diese Frage wird am Sonntag auf der Galopprennbahn in Düsseldorf beantwortet. So könnte Rekord-Jockey Andrasch Starke (2.637 Siege) mit Isfahani bereits seinen siebten „Diana“-Sieg feiern. Für den aktuell erfolgreichsten deutschen Rennstall „Darius Racing“ von Dr. Stefan Oschmann (München) kommt als zweite Chance auch Anoush unter Clement Lecoeuvre an den Start.

Trainer mit den meisten „Diana“-Starterinnen ist Waldemar Hickst mit drei Stuten. Darunter befindet sich auch die Favoritin Amazing Grace, Siegerin des „Diana-Trials“ in Berlin-Hoppegarten. Lokale Interessen vertritt Theodora für das Gestüt Wiesengrund aus Erkrath. Dahinter steht die emotionale Geschichte von Brigitta Schmidt, die das Pferd einst spontan gekauft hat. Drittes Hickst-Pferd ist die Ittlingerin Lady Laura. Sie kommt für den Wittener „Möbelkönig“ Manfred Ostermann an den Start, der mit India ein weiteres Eisen im Feuer hat.

Trainer Andreas Wöhler könnte bereits fünften „Diana“-Triumph feiern

Trainer Andreas Wöhler (Gütersloh) konnte die „Diana“ nicht weniger als viermal in der Vergangenheit gewinnen. Seine Vertreterin heißt Palmas. Der Ritt von Stalljockey Eduardo Pedroza (bislang drei Siege in der „Diana“) ist, glaubt man den Turfexperten, mehr als nur einen Hinweis wert.

Reine d’amour zählt für das Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) ebenfalls zum engeren Favoritenkreis. Hier hofft auch der Düsseldorfer Rennvereins-Präsident Peter Michael Endres als Mitbesitzer und Züchter auf einen vollen Erfolg. Die Klassestute aus dem Mülheimer Diana-Stall von Trainer Marcel Weiß zeigte in Hamburg zuletzt große Kämpferqualitäten gegen die favorisierte Französin Alpen Rose. Die Frage nach ihrem Stehvermögen – Reine d’amour läuft erstmals über 2.200 Meter – wird am Sonntag ebenfalls beantwortet werden.

Weltklassejockey Gérald Mossé, dessen Markenzeichen die weißen Handschuhe sind, wird eigens für die „Diana“ eingeflogen. Der bereits 55-jährige Franzose sitzt im Sattel der Außenseiterin Mercedes für das Gestüt Görlsdorf. Die Schweizer „Amazone“ Sibylle Vogt, Reiterin des Jahres in 2020, möchte ihren männlichen Kollegen im Rennsattel mit Wismar ein Schnippchen schlagen.

Fritz Henkel-Stiftung-Rennen und BBAG-Auktionsrennen als weitere Höhepunkte

Drei Nachnennungen machen das zweite Hauptereignis des Tages, das Fritz Henkel Stiftung-Rennen (50.000 Euro) über 1.600 Meter, besonders spannend. Die schon zweimal auf höchstem Niveau erfolgreiche Jin Jin ist dabei die besondere Attraktion, gewann sie doch sieben ihrer acht Auftritte. Die Klassemeilerin gilt als Favoritin. Die Ittlingerin Liberty London und die Brümmerhoferin Marshmallow erfuhren ebenfalls eine Nachnennung. Die weiteste Anreise hat Padron für Trainer Jerome Reynier aus dem südfranzösischen Marseille. Weltklassejockey Gérald Mossé reitet.

Im Grafenberger BBAG-Auktionsrennen (52.000 Euro, 1.600 Meter) tritt Surin Beach für Trainer Henk Grewe (Köln) als logischer Favorit an. Der Ritt von Andrasch Starke hat ein solches Rennen bereits in München gewinnen können und war auch im Hamburger Pendant nur knapp unterlegen.

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Auch Gäste aus Frankreich, Belgien und Tschechien sind Samstag am Start.

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