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Rot-Weiss Essen: Großes Wiedersehen im Derby gegen RWO

Sechs ehemalige Oberhausener stehen bei Rot-Weiss Essen unter Vertrag.
Als am 16. Februar 2020 die Mehrzahl der insgesamt 13.215 Zuschauer im Stadion Essen den 1:0-Derbysieg von Rot-Weiss Essen gegen den Reviernachbarn Rot-Weiß Oberhausen bejubelte (Torschütze Oguzhan Kefkir), da hätte sicherlich niemand geglaubt, dass es fast 20 Monate dauern würde, bis erstmals wieder eine ähnliche Kulisse an der Hafenstraße möglich sein würde. Wenige Wochen später brach jedoch die Corona-Pandemie aus. Erst nach und nach kehrt auch die Regionalliga West zur „Normalität“ zurück.

Wenn die beiden Traditionsklubs am Samstag, 14 Uhr, erneut in Essen aufeinandertreffen, dürfen bis zu 12.500 Fans dabei sein. Der Erhöhung der Zuschauerkapazität (bisher maximal 10.000 Besucher) stimmten die zuständigen Behörden vor wenigen Tagen auf der Basis der 3G-Regelung (Geimpft, genesen oder getestet) zu. Und es zweifelt kaum jemand daran, dass die brisante Partie vor einem ausverkauften Haus über die Bühne gehen wird. Schließlich treffen nicht nur zwei Ruhrgebiets-Rivalen und Aufstiegsaspiranten, sondern vor allem der aktuelle Spitzenreiter und der erste Verfolger aufeinander. Beide Teams sind in Top-Form: RWE gewann sechsmal in Serie, RWO ließ in dieser Phase auch nur zwei Zähler liegen (beim 0:0 gegen den FC Wegberg-Beeck).

Die Essener, die in Ligaspielen gegen RWO seit Mai 2016 ungeschlagen sind (vier Siege und sechs Remis), sehen bei aktuell zwei Punkten Abstand die große Chance, sich mit einem Dreier schon ein Stück von der Konkurrenz abzusetzen, zumal RWE – im Gegensatz zu den „Kleeblättern“ – auch schon die Duelle mit den weiteren Spitzenmannschaften Wuppertaler SV, Fortuna Köln und Preußen Münster absolviert (und jeweils gewonnen) hat.

RWE-Trainer Christian Neidhart, der einen Tag vor dem Derby seinen 53. Geburtstag feiern und auf ein nachträgliches „Geschenk“ seiner Mannschaft hoffen wird, warnt aber auch vor dem Gegner: „Wir treffen auf eine fußballerisch gute Mannschaft, die völlig zurecht weit oben in der Tabelle steht. Durch einige Transfers ist der Kader auch in der Breite besser geworden. Und mit Sven Kreyer hat RWO einen sehr guten und formstarken Stürmer, den wir in den Griff bekommen müssen.“

Bei den Essenern legte in dieser Woche Stammtorhüter Daniel Davari (neben Angreifer Simon Engelmann, den Verteidigern Daniel Heber und Felix Herzenbruch, Mittelfeldspieler Dennis Grote sowie Sportdirektor Jörn Nowak einer von sechs Ex-Oberhausenern) ebenso eine Trainingspause ein wie Mittelfeldspieler Luca Dürholtz. Beide sollen aber am Samstag wieder zur Verfügung stehen. Erolind Krasniqi (Rotsperre) und Rekonvaleszent Michel Niemeyer, der inzwischen am Knie operiert werden, fehlen weiterhin.

Foto-Quelle: Marcel Rotzoll

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