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Rot-Weiss Essen: Trainer Neidhart fordert deutliche Steigerung

Regionalliga West-Spitzenreiter Mittwoch im Verbandspokal gefordert.
Nur ein Remis beim FC Wegberg-Beeck (1:1), dazu ausnahmslos Siege der Verfolger: Die Laune bei Rot-Weiss Essens Cheftrainer Christian Neidhart (53, Foto) war schon einmal besser. Dabei ärgerte den Fußball-Lehrer gar nicht mal so sehr, dass die gesamte Konkurrenz näher an den Spitzenreiter herangerückt ist. Vielmehr wurmte den Ex-Profi die gezeigte Leistung seines Teams bei einem abstiegsbedrohten Gegner, der mit seinen bescheidenen Mitteln den Titelaspiranten in arge Bedrängnis bringen konnte.

„Es war mit Abstand unser schlechtestes Spiel“, redete Neidhart im kicker– und MSPW-Gespräch Klartext und wird das auch seiner Mannschaft in der Nachbereitung noch einmal deutlich vor Augen führen. Zu lang war die Mängelliste: Zwar jede Menge Ballbesitz, aber kaum Torchancen, weil Tempo und Ideen fehlten. Zwar viele Standardsituationen, aber wegen der mangelhaften Ausführungen praktisch keine Gefahr für das gegnerische Tor. Ein kapitaler Ballverlust von Luca Dürholtz vor dem Gegentor, selbst in mehr als 20 Minuten Überzahl kaum Durchschlagskraft in der Offensive. Und als kurz vor Schluss dann doch noch der (glückliche) Siegtreffer auf dem „Silbertablett“ lag, ließ Torjäger Simon Engelmann die einzige 100-prozentige Chance in der Schlussphase liegen.

„Wir müssen uns nahezu in allen Bereichen steigern, wenn wir unsere Position bis zur Winterpause verteidigen wollen“, weiß Neidhart. Er hofft, dass Ex-Bundesligaprofi Felix Bastians (33/Schulter) nicht auch noch ausfällt, sondern am Samstag im Heimspiel gegen den SV Rödinghausen wieder zur Verfügung steht. Im Pokalspiel gegen den Landesligisten TuS Fichte Lintfort (Mittwoch, 19.30 Uhr) dürfte er – wie noch einige weitere Stammspieler -geschont werden.

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