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Rot-Weiss Essen: Trainer Christoph Dabrowski bezieht Stellung

Exklusives und ausführliches MSPW-Interview für Fachmagazin „kicker“.
Cheftrainer Christoph Dabrowski (Foto oben) erlebt aktuell mit dem Drittligisten Rot-Weiss Essen eine gute Phase. Vor dem Heimspiel gegen den SV Sandhausen (Samstag, 14 Uhr) belegt der Traditionsklub den vierten Tabellenplatz, punktgleich mit Relegationsrang drei (SC Verl).

15 Jahre spielte Dabrowski als Profi – für den SV Werder Bremen (DFB-Pokal-Sieger 1999), Arminia Bielefeld, Hannover 96 und den VfL Bochum. Nach neun Jahren in verschiedenen Trainerpositionen bei Hannover 96 (vom U-17- bis zum Cheftrainer) betreut der Fußball-Lehrer seit dem 1. Juli 2022 den Traditionsklub Rot-Weiss Essen in der 3. Liga. In der ersten Saison gelangen als Aufsteiger der Klassenverbleib und die Qualifikation für den DFB-Pokal (als Gewinner des Niederrheinpokals). In der laufenden Spielzeit führte „Dabro“ den Deutschen Meister von 1955 und DFB-Pokalsieger von 1953 in die Spitzengruppe der Liga und lässt die treuen RWE-Fans träumen.

Sie erleben mit Rot-Weiss Essen aktuell gerade eine sehr positive Phase. Noch vor etwas mehr als einem halben Jahr waren Sie von vielen Fans massiv kritisiert und sogar angefeindet worden. Mal ehrlich: Wieviel Genugtuung ist dabei, wenn Sie jetzt gefeiert werden, Herr Dabrowski?

Ich bin jetzt seit eineinhalb Jahren hier. Es gab gute und weniger gute Phasen. Wenn es nicht läuft, gehört es zum Trainerjob dazu, kritisiert zu werden und unter Druck zu stehen. Das war zuvor auch bei Hannover 96 nicht anders. Umso größer ist die Motivation, die Leute zu überzeugen, und umso schöner ist jetzt, die Wertschätzung zu erfahren.


Es wurden sogar Schals angefertigt, auf denen Ihre Entlassung gefordert wurde. Hatten Sie in irgendeiner Hinsicht Verständnis für die Reaktionen?

Es ist schwierig, diese Frage zu beantworten. Es prallen zwei verschiedene Welten aufeinander. Auf der einen Seite der Trainer, der seine Arbeit macht und nach bestem Wissen und Gewissen jeden Tag Entscheidungen treffen muss. Dort das Umfeld des Vereins und die Fans, die stets hoch emotional reagieren.

Wie haben Sie das ausgehalten?

Bei Traditionsvereinen wird es schnell emotional. Dass man bei ausbleibenden Ergebnissen dann in der Kritik steht, gehört zum Trainerjob irgendwo auch dazu. Aber ich konnte das einordnen, war mit mir und meiner Arbeit stets im Reinen.

Das komplette Interview lesen Sie auf kicker.de.

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