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DFL: Amateurvereine erhalten künftig höheres Ausbildungshonorar

Mitgliederversammlung beschließt Steigerung um 25 Prozent.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) reformiert die Ausbildungshonorierung erneut zugunsten der profitierenden Klubs unterhalb der Lizenzligen. Kern der Anpassungen ist eine 25-prozentige Erhöhung des finanziellen Betrags, der an die Ausbildungsvereine jener Spieler gezahlt wird, die – vor ihrem 23. Geburtstag – zu ihrem ersten Einsatz in der Bundesliga und 2. Bundesliga kommen. Den entsprechenden Beschluss haben die 36 Profiklubs im Rahmen der DFL-Mitgliederversammlung einstimmig gefasst.

Von der Ausbildungshonorierung profitieren Amateurvereine, die Debütanten in der Bundesliga und 2. Bundesliga ab der Saison ihres 6. bis zur Spielzeit ihres 21. Geburtstages ausgebildet haben. Für die Ausbildung eines Spielers von der Saison seines 6. bis zur Saison seines 11. Geburtstags erhalten die Vereine zukünftig je 5.250 Euro (zuvor 4.200) für eine gesamte Spielzeit. Für die Ausbildung in der Saison seines 12. bis zur Saison seines 21. Geburtstags erhalten die Klubs jeweils 6.750 Euro (zuvor 5.400) pro Spielzeit.

Neben der Erhöhung der Beträge wird es künftig mehr Fälle geben, in denen Amateurvereine diese Form der finanziellen Honorierung erhalten. Denn neu ist im Zuge der Reform auch, dass die Fördersummen schon dann fließen, wenn ein Spieler sein Debüt in der Bundesliga oder 2. Bundesliga auch als Vertragsspieler gibt. Aktuell sieht die bestehende Systematik noch vor, dass ein Spieler zum Zeitpunkt seines Profidebüts einen Vertrag als Lizenzspieler unterzeichnet haben muss, damit eine Ausbildungshonorierung erfolgen kann.

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