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Galopp: Goldene Verdienstmedaille für Möbel-Multi Manfred Ostermann

69-jähriger Besitzer, Züchter und Funktionär vom Verband geehrt.
Für sein herausragendes Engagement für den deutschen Galopprennsport und die Vollblutzucht erhielt der Möbel-Unternehmer Manfred Ostermann (auf dem Foto rechts) jetzt die Goldene Verdienstmedaille des Dachverbandes „Deutscher Galopp“. Sie ist die höchste Auszeichnung im Galopprennsport und wurde in der gut 200-jährigen Geschichte erst 34-mal verliehen.

Manfred Ostermann, der mit dem Familienunternehmen Ostermann zu Deutschlands erfolgreichsten Einrichtungsunternehmern zählt, war 27 Jahre im Vorstand des Dachverbandes sowie 22 Jahre Präsident der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen und zählt damit zu den einflussreichsten Köpfen auf dem Gebiet der Vollblutzucht und des Galopprennsports.

„Im Vorstand von Deutscher Galopp haben wir uns entschlossen, unsere Anerkennung und unseren Dank für sein Wirken mit einem sichtbaren Zeichen auszudrücken, indem wir diesem außergewöhnlichen Mann unsere höchste Auszeichnung verleihen: Die Goldenen Verdienstmedaille“, sagt Dr. Michael Vesper (links), Präsident von „Deutscher Galopp“.

Neben seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten für die Galopprennsportverbände gilt Manfred Ostermann außerdem als einflussreicher Züchter und erfolgreicher Besitzer. Unter ihm wurde das Gestüt Hof Ittlingen in Werne zu einer der bedeutendsten deutschen Zuchtstätten für Vollblutpferde. Aus seiner Zucht stammen die Derbysieger Lando (1993), Laroche (1994), Lucky Speed (2013) und Laccario (2019).

Dreimal wurde Manfred Ostermann deutscher Züchter-Champion und einmal Besitzer-Champion. Auch international erfreut sich der 69-Jährige eines hohen Ansehens. Unter anderem mit dem Sieg von Lando 1995 im millionenschweren „Japan Cup“ sorgte Manfred Ostermann für eine enorme Anerkennung der deutschen Vollblutzucht auf dem internationalen Markt. Außerdem ist er bestens vernetzt. „Dies spiegelte sich sogar in Einladungen der verstorbenen englischen Königin Elizabeth wider. Sie wird nicht über Möbel mit ihm gesprochen haben“, so Dr. Michael Vesper.

Foto-Quelle: Privat/Deutscher Galopp

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